Noch neun Monate sind es bis zu den Australian Open 2021, dennoch macht man sich in Australien bereits Gedanken, wie die erste Großveranstaltung im kommenden Jahr bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus dennoch stattfinden könnte.

Problem ist nicht nur die ungewisse Ausbreitung im eigenen Land, hinzu kommt auch die Entwicklung der anderen Länder. Selbst wenn Australien das Virus bis dahin im Griff haben könnte, gibt es eventuell andere Regionen, in denen das nicht der Fall ist.

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"Wir überlegen, angesichts der hohen Abhängigkeit von internationalen Reisen, was wir möglicherweise tun, wenn Spieler längere Zeit unter Quarantäne gestellt werden müssen, bevor sie sich frei in Australien bewegen können", erklärte Craig Tiley, der Direktor der Australian Open.

Australian Open spielen verschiedene Szenarien durch

Um auf diese Situation vorbereitet zu sein, führte Tiley aus, spielt der Verband diverse Szenarien durch:

Diese außergewöhnlichen Zeiten erfordern eine große Agilität und intensive Planung, verschiedener Optionen.

So gehört auch das Gedankenspiel "Australian Open ohne Fans" zu den besprochenen Möglichkeiten: "Wir schauen uns an, wie wir ein Event nur für das Fernsehen zum Laufen kriegen", so Tiley. Das seien aber nur "zwei von vielen Szenarien, die untersucht werden müssen".

Noch haben die Australian Open Zeit, um sich auf die Entwicklung der Coronakrise anzupassen. Anders dagegen die kleineren Turniere der WTA und ATP. Hier wurden bereits Arbeitsgruppen geschaffen, um einen neuen Turnierkalender auszuarbeiten.

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