"Durch die Djokovic-Saga haben wir einen Mann aus Mallorca vergessen, der auch noch ein Wörtchen mitzureden hat”, erinnert der sechsmalige Grand-Slam-Sieger an Rafael Nadal, der bei seinem Comeback auf der ATP-Tour in der Vorwoche gleich das Vorbereitungsturnier in Melbourne, den Melbourne Summer Set, gewinnen konnte.
Zudem gebe es auch noch Daniil Medvedev, der als Nummer zwei der Welt nach Melbourne gereist ist. "Er ist für mich fast auf einer Stufe mit Djokovic einzuordnen, weil er schon einen Grand Slam, die US Open 2020, gewonnen hat - und Djokovic dabei im Finale besiegte."
Zverev habe einen solchen Erfolg bei einem Major noch nicht vorzuweisen, dennoch habe er "in der Tat eine große Chance, seinen ersten Grand-Slam-Titel zu gewinnen", sagt Becker. Der 24-Jährige habe außerdem die Möglichkeit, in Melbourne die Nummer eins der Welt zu werden.
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Ein Erfolg, der "vor fünf Jahren" nicht unbedingt abzusehen war, wie der 54-Jährige feststellt "Seien wir doch ehrlich: Sein großes Talent war bekannt, aber er hatte doch ein paar Schwachstellen." Diese Schwächen habe er mittlerweile aber beseitigt.
Eines sei für Becker ohnehin klar: "Ich würde es ihm von Herzen wünschen, in Melbourne zu triumphieren."
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