Um den 24-Jährigen hatte es in den letzten Tagen wilde Spekulationen gegeben, da er mit einem positiven Testergebnis nach Australien zu den Australien Open gereist war.
Rublev bestätigte kürzlich, dass es bei der Einreise einen positiven Test gegeben habe, dieser jedoch für andere keine Gefahr dargestellt hätte: "Als ich nach Australien geflogen bin, war ich immer noch positiv, aber ich hatte einen milden Verlauf und die Virenlast war niedrig", hatte er gegenüber dem serbischen Medium "Sport Klub" erklärt.
In einem offiziellen Statement räumte Rublev nun mit weiteren Behauptungen rund um seine Einreise nach Down Under auf.
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"Ich wurde bereits ein paar Tage bevor ich es über die sozialen Medien veröffentlicht habe, positiv getestet. Ich habe die Fans darüber in Kenntnis gesetzt, weil ich sie respektiere, sie sollten wissen, warum ich nicht beim ATP Cup starte. Ich habe mich daraufhin sofort isoliert. Die Regeln in Spanien sind ganz einfach: Du musst bei einem positiven Test für zehn Tage in Quarantäne. Ich habe das Haus die ganze Zeit nicht verlassen und ein paar Tage vor meinem Flug nach Australien mit dem Training begonnen", eröffnete der Russe sein Statement.

Rublev betont: Alle Antigen-Tests vor Abreise nach Australien negativ

"Wir sind mit dem Team nach Melbourne geflogen und haben alle Vorschriften befolgt. Meine Quarantäne war vorbei und ich habe alle Impfnachweise geliefert. Bei meiner Ankunft wurde dann sofort auf einen Antigentest bestanden. Das Ergebnis war negativ, was bedeutete, dass ich mich frei bewegen konnte", führte Rublev weiter aus und betonte:
"Bevor ich nach Australien gereist bin, nach dem Ende meiner Quarantäne, waren alle meine Antigen-Tests negativ. Auch vor meinem Flug nach Melbourne war der Test negativ."
Vor seiner Abreise nach Australien stand die Nummer fünf der Setzliste nach eigenen Angaben zudem mit der australischen Regierung und dem Veranstalter der Australian Open in engem Kontakt.

Andrey Rublev

Fotocredit: Getty Images

Rublev: "Würde niemals das Leben anderer Menschen in Gefahr bringen"

In speziellen Fällen gibt es in Australien Ausnahmeregelungen, die es Rublev erlaubten, das Land zu betreten. "Der Ct-Wert betrug in etwa 35. Das ist nicht gefährlich für andere. Ich habe das alles in Absprache mit Ärzten und den Verantwortlichen des Turniers gemacht. Ich habe keine Regeln gebrochen", bekräftigte er.
"Ich würde niemals das Leben anderer Menschen in Gefahr bringen. Ich bin erwachsen und für mein Handeln verantwortlich", stellte der 24-Jährige klar und schob hinterher:
"Es tut mir leid, dass die veröffentlichten Informationen manchmal ihre Bedeutung verlieren und meine bisherige Geschichte sich als sehr konfus herausstellt hat. Ich hoffe, ich habe es jetzt geschafft, meine Gedanken richtig wiederzugeben."
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