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"Behaltet Kerber gut im Auge": Ex-profi Pam Shriver über den Kampf um Platz eins

"Behaltet Kerber gut im Auge": Shriver über den Kampf um Platz eins

12/10/2018 um 15:39Aktualisiert 12/10/2018 um 15:44

Es wird ein heißer Herbst auf der WTA Tour, der Kampf um Platz eins in der Weltrangliste verspricht Hochspannung. Nachdem die Nummer eins, Simona Halep, aufgrund eines Bandscheibenvorfalls auf unbestimmte Zeit ausfällt, haben Caroline Wozniacki, Angelique Kerber und Naomi Osaka gute Chancen, das Jahr an der Spitze zu beenden. Die Entscheidung wird wohl erst bei den WTA Finals in Singapur fallen.

Die Punktabstände in der Weltrangliste und dem "Race to Singapore", das nur Ergebnisse der laufenden Saison berücksichtigt, sind relativ knapp.

Wie ausgeglichen es zugeht, zeigen die vergangenen acht Grand-Slam-Turniere, die acht verschiedene Siegerinnen gesehen haben. Das bedeutet aber auch, dass eine ganze Reihe an Topspielerinnen mit der Konstanz zu kämpfen hat.

Darunter fallen etwa Wozniacki, Garbiñe Muguruza, Petra Kvitova oder Sloane Stephens. Das spielt wiederum einer Spielerin besonders gut in die Karten: Naomi Osaka. Die 20-jährige Japanerin gewann die US Open und kletterte in der WTA-Weltrangliste prompt bis auf Platz vier.

Shriver lobt Kerber

Die ehemalige Tennisspielerin Pam Shriver, die 21 Grand-Slam-Titel im Doppel gewann und 1988 Doppel-Olympiasiegerin wurde, analysierte die Situation bei "ESPN" wie folgt: "Es ist großartig, dass das Rennen um Platz eins noch offen ist, vor allem, weil ein starker Lauf von Osaka gegen Ende des Jahres sie fast über Nacht an die Spitze bringen könnte." Doch auch Kerber kann aus Sicht von Shriver eine entscheidende Rolle spielen:

"Behaltet Kerber gut im Auge. Sie hat viel in dem Jahr, nachdem sie die Nummer eins geworden war, gelernt. Jetzt ist sie wieder voll dabei. Sie hat die Erfahrung und sie hat sich mit Wim Fissette jetzt mit einem der besten Trainer zusammengetan."

Williams mischt nicht mit

US-Star Serena Williams mischt dagegen in diesem Jahr nicht mit im Kampf um Platz eins zum Saisonende. Die 37-Jährige liegt momentan nur auf Weltranglistenplatz 17 und wird höchstwahrscheinlich erst 2019 wieder ins Geschehen eingreifen. Shriver erklärte:

"Ein zufälliger Zuschauer wird vielleicht enttäuscht sein, wenn Serena nicht dabei ist, aber für echte Tennisfans ist diese Fülle an Kandidatinnen, die bis zum Ende des Jahres um die Spitze kämpfen, wirklich aufregend. "
Serena Williams

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In der kommenden Woche macht die WTA Tour Station in Moskau und Luxemburg, ehe es ab dem 21. Oktober bei den WTA Finals in Singapur zur Sache geht. Keine Frage, der Saisonausklang verspricht Hochspannung.

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