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Thiem über den Mythos Nadal: "Man muss dort auch seine Legende schlagen"

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Dominic Thiem verlor gegen Rafael Nadal schon zwei French-Open-Finals

Fotocredit: Getty Images

VonKatharina Wiedenmann
27/05/2020 Am 16:05 | Update 27/05/2020 Am 16:16

Dominic Thiem hat exklusiv mit Eurosport über die verlorenen French-Open-Finals gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal gesprochen. Bei Instagram erzählte der Österreicher im Live-Video, wie er sich vor den Duellen mit dem Spanier fühlte: "Ich gehe auf den Platz hinaus und weiß, dass ich für die nächsten drei oder vier Stunden um jeden Ball kämpfen muss. Man muss dort auch seine Legende schlagen."

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Nadal habe schließlich nur zwei Spiele in Roland-Garros verloren, so Thiem. Im Gespräch mit Eurosport-Moderatorin Barbara Schett wurde der Australian-Open-Finalist zudem gefragt, ob er sich im Endspiel im vergangenen Jahr gegen den Spanier etwas ausgerechnet habe.

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"Ich habe daran geglaubt", bestätigte der 26-Jährige dabei. "Vielleicht war es im letzten Jahr sogar das erste Mal, dass ich wirklich daran geglaubt habe. Die anderen Male gab es immer einen kleinen Zweifel in meinem Kopf", meinte Thiem: "Letztes Jahr hatte ich aber viel Selbstvertrauen. In den ersten beiden Sätzen habe ich mein bestes Sandplatztennis überhaupt gespielt."

Dennoch zog der Österreicher gegen den 33-Jährigen auch 2019 den Kürzeren, Thiem verlor 3:6, 7:5, 1:6, 1:6. "Es muss einen Grund geben, warum er das Turnier schon zwölf Mal gewonnen hat", erklärte der gebürtige Wiener. 2018 war das Finale zwischen den beiden Tennis-Stars noch deutlich klarer zu Gunsten Nadals ausgegangen (6:4, 6:3, 6:2).

    Thiem würde Finale gegen Djokovic wiederholen

    In dem Live-Gespräch mit Eurosport betonte Thiem aber auch, dass er am liebsten das diesjährige Australian-Open-Finale gegen Novak Djokovic wiederholen würde. "Ich war 2:1 in Sätzen vorne und im vierten Satz hatte ich auch einen Breakball. Vielleicht würde ich den Passierschlag anders spielen", meinte der Österreicher.

    Diese knappen Entscheidungen seien aber das, "was Tennis ausmacht", so Thiem: "Alles ist sehr eng. Ein Punkt kann alles verändern." Der 26-Jährige musste sich in Melbourne dem serbischen Weltranglistenersten 4:6, 6:4, 6:2, 3:6, 4:6 geschlagen geben.

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