In Budapest werden die dreimalige Grand-Slam-Siegerin und die frühere Wimbledon-Halbfinalistin wohl wieder zur Verfügung stehen. Kerber (Kiel) braucht auch noch einen Fed-Cup-Einsatz, um bei den Olympischen Spielen in Tokio (24. Juli bis 9. August) starten zu dürfen. Ihr bislang letztes Match für Deutschland absolvierte sie 2018 im Halbfinale gegen Tschechien (1:4).

Weiterhin plagen Kerber allerdings hartnäckige Oberschenkelprobleme, die ihr schon bei den Australian Open zu Jahresbeginn zusetzten. "Ich brauche noch ein bisschen Zeit, damit ich die Verletzung komplett auskuriere", sagte sie im SZ-Interview: "Man muss sehen, wie es bei Belastung ist. Daher kann ich momentan nicht sagen, wie der Stand der Dinge ist." Generell werde sie weniger spielen und sich auf die großen Turniere konzentrieren.

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Beim Finalturnier in der ungarischen Hauptstadt sind zwölf Teams am Start, gespielt werden vier Einzel und ein Doppel, die vier Gruppensieger ziehen ins Halbfinale ein. Den letzten Titel im alten Format gewann im November 2019 Frankreich. Deutschland triumphierte zweimal: 1987 in Vancouver gegen die USA und 1992 in Frankfurt/Main gegen Spanien.

(SID)

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