Osaka, die bei den Australian Open als Titelverteidigerin bereits in Runde drei an Cori Gauff (3:6, 4:6) scheiterte, fand überhaupt nicht ins Match. Die Japanerin gab die ersten zehn Punkte bei eigenem Aufschlag ab. Sorribes Tormo hatte auf dem Sandplatz in Murcia alles im Griff und machte in Duchgang eins nur einen unerzwungenen Fehler.

In Satz zwei schien sich die ehemalige Weltranglistenerste zu berappeln, nahm ihrer Gegnerin direkt den Aufschlag ab und stellte auf 2:0. Doch das war nur ein vorübergehendes Aufbäumen. Sorribes Tormo blieb in Folge die klar bessere Spielerin und machte das Match nach nur 77 Minuten zu. Spaniens Fed-Cup-Kapitän Anabel Medina Garrigues war begeistert:

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Wir wussten, dass Sara es Naomi sehr ungemütlich machen könnte. Sie hielt sich perfekt an den Spielplan.

Muguruza für Spanien nicht dabei

Im zweiten Duell schlug Carla Suárez Navarro Misaki Doi mit 6:3, 6:4 und stellte auf 2:0 für Spanien. Suárez Navarro, die nach der Saison ihre Karriere beendet, profitierte insbesondere von einer schwachen Aufschlagquote ihrer Gegnerin, die nur 58 Prozent erster Aufschläge ins Feld brachte. So konnte die Spanierin immer wieder den zweiten Service von Doi attackieren.

Spanien fehlt damit nur noch ein Erfolg, um das Ticket für das Endturnier im April (14.-19.4.) in Budapest zu buchen. Dabei spielen die Iberer gegen Japan ohne ihre Nummer eins und Australian-Open-Finalistin Garbiñe Muguruza.

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