Lorenzo Musetti ist einer der großen Entdeckungen dieser French Open.
Der 19-Jährige spielte sich mit erfrischend-frechem Tennis in die Herzen der Fans.
Nachdem er in Runde drei gegen Marco Cecchinato ein Feuerwerk von Trickschlägen abbrannte, begeisterte er auch im Achtelfinale gegen Novak Djokovic.
French Open
Abbruchsieg gegen Toptalent: Djokovic kommt mit blauem Auge davon
07/06/2021 AM 15:01
So war es doch schade, dass Musetti die Partie nicht zu Ende spielte, zumal er keine Verletzung hatte. "Nein, nein, ich war nicht verletzt", erklärte der Italiener auf der Pressekonferenz nach dem Match. Er habe "mehr mit Krämpfen und einem dumpfen Schmerz im unteren Rücken" zu kämpfen gehabt.

Ehrliche Ansage: So erklärt Musetti den Abbruch gegen Djokovic

Grund für die Aufgabe sei aber ein anderer gewesen: "Ich war nicht mehr in der Lage, einen Punkt zu gewinnen. Das war nicht mehr toll für die Zuschauer, die da waren. Also habe ich mich entschieden, aufzuhören. Ich denke, das war das Beste", so der Weltranglisten-76., der erstmals in seiner Karriere im Hauptfeld eins Grand-Slam-Turniers spielte.
Aus Sicht von Eurosport-Experte Boris Becker keine gute Entscheidung. "Es sah nicht so aus, als ob er die ganz schlimme Verletzung gehabt hätte. Von daher finde ich die Aufgabe bei 0:4 nicht gut. Da muss man dem anderen gegenüber Respekt zeigen und sagen: 'Ok, du hast mich heute geschlagen. Dann geht es eben 6:0 aus. Das ist eine Reifeprüfung", so der sechsfache Grand-Slam-Champion kurz nach der Partie.
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