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Interview mit Serena Williams wird beim Thema US-Open-Finale unterbrochen

Heikles Thema: Williams-Interview wird unterbrochen

25/09/2018 um 17:49

Die Szenen mit Serena Williams beim verlorenen Finale der US Open gingen um die Welt. Nachdem Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos drei Verwarnungen gegen die 23-fache Grand-Slam-Turniersiegerin augesprochen hatte, attackierte diese den Portugiesen heftig. Williams sprach sogar von Sexismus. Dass das Thema noch immer ein Minenfeld ist, erlebte nun Journalistin Lisa Wilkinson bei einem Interview.

Wilkinson interviewte Williams für das australische TV-Format "The Project", allerdings nicht ohne vorher vom Management der Sportlerin genaue Grenzen gesetzt zu bekommen.

    "Das wäre großartiges Boulevard-TV gewesen"

    Die wandte sich wiederum an ihre Interview-Partnerin, die der Fortsetzung des Gesprächs nach kurzem Nachdenken zustimmte. Williams betonte in der Folge einmal mehr, sich für die Rechte von Frauen einzusetzen und zog dabei eine Parallele zu Billie Jean King, die in den 1960er- und 1970er-Jahren zwölf Grand-Slam-Titel gewann und sich ebenfalls für die Gleichberechtigung einsetzte.

    Journalistin Wilkinson erklärte später, dass ihr vor dem Interview "unmissverständlich gesagt" worden sei, die Karikatur von Knight nicht zu erwähnen, da Williams sonst "aufstehen und rausgehen" würde. "Das wäre dann großartiges Boulevard-TV gewesen, aber ich war eigentlich mehr an ihren Antworten auf die US-Open-Fragen interessiert", so Wilkinson.

    Video - Final-Highlights: Eklat um Williams, Traumtennis von Osaka

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