Die Olympischen Spiele nehmen einen ganz besonderen Stellenwert für Juan Martín del Potro ein.
2012 holte der Argentinier in London die Bronzemedaille, vier Jahre später in Rio de Janeiro war es sogar Silber.
Kein Wunder also, dass die infolge der Corona-Pandemie auf Sommer 2021 verschobenen Sommerspiele von Tokio eine derart große Rolle in del Potros Planungen spielen.
Tennis
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Doch selbst dann, wenn es nichts wird mit einer Teilnahme in Tokio, will der 32-Jährige weiterkämpfen.
"Wenn es nicht klappt, dann belüge ich mich weiter - aus Liebe zum Tennis und weil ich meine Karriere auf dem Court beenden will", so del Potro bei "ESPN F90".
Sein letztes Match auf ATP-Niveau absolvierte der Weltranglisten-154. im Juni 2019 im Londoner Queen's Club, wo er im Achtelfinale ausschied - weil der Körper mal wieder nicht mitspielte. Eine Verletzung im rechten Knie zwang ihn, die Partie gegen Feliciano López abzusagen.

Del Potro: Operationen und Zwangspausen

Drei Knie-Operationen, eine im rechten Handgelenk und drei im linken stehen für del Potro in 21 Jahren zu Buche. Viermal musste der Publikumsliebling in dieser Zeit eine Zwangspause von mindestens acht Monaten einlegen.
2018 holte er seine bislang letzten Titel, beim ATP-Turnier von Acapulco und beim ATP Masters von Indian Wells.
Es könnte sein, dass die Olympischen Spiele von Rio del Potros letzter großer Auftritt im Profi-Tennis werden, denn "Delpo" sagte auch: "Wenn ich meine Laufbahn beenden muss, dann wäre es eine Auszeichnung für mich, dabei mein Land zu vertreten."
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