"Weil ich es liebe, meine Nation zu repräsentieren", so die Australierin. Laut Court, seit 26 Jahren Pastorin einer von ihr selbst gegründeten Pfingstkirche, seien ihre früheren Kommentare von den Medien falsch dargestellt worden.

Die Grand-Slam-Rekordhalterin "hasse niemanden, ich liebe Menschen, und ich liebe homosexuelle Menschen und Transgender. Wir integrieren sie in die Gesellschaft, wir weisen niemanden ab", sagte sie in einem Interview mit dem Radio-Sender "3AW".

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Court hatte mit Äußerungen über Sexualität sowie ihrer Unterstützung der Konversionstherapie für Homosexuelle eine Kontroverse ausgelöst. So hatte sie unter anderem Transgender-Kinder als "Teufelswerk" bezeichnet oder durch Aussagen wie "der Tennissport ist voller Lesben" für Aufregung gesorgt.

Court hatte in der Vergangenheit auch andere Tennisgrößen wie Billie Jean King und Martina Navratilova erzürnt, als sie eine Fluggesellschaft wegen deren Befürwortung der gleichgeschlechtlichen Ehe boykottieren wollte.

Prominente Kritik an der Auszeichnung

Nach der Verleihung des Ordens hatte sich unter anderem der australische TV-Moderator zu Wort gemeldet und Courts Ehrung als "unsensibel" bezeichnet. Der Premier des Bundesstaates Victoria hatte ihre Meinungen als "verletzend" und "beschämend" bezeichnet.

Ordensträgerin Clara Tuck Meng Soo, eine prominente australische Ärztin, gab ihre Auszeichnung zurück. Sie wolle nicht mit den Werten in Verbindung gebracht werden, die damit offenbar in Zusammenhang stehen, sagte die Medizinerin.

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