Aryna Sabalenka steht einer Impfung generell sehr skeptisch gegenüber, denn sie vertraue der Covid-Impfung nicht wirklich. Die Nummer acht der Welt sagte: "Es ist schwer zu sagen, aber ich will die Impfung jetzt noch nicht und ich will auch nicht, dass meine Familie sie bekommt."
Die Weißrussin erklärte: "Sie haben den Impfstoff einfach wirklich schnell entwickelt, deshalb gab es nicht genug Zeit, um diesen zu testen und zu sehen, was passieren kann." Allerdings fügte Sabalenka hinzu, dass sie sich impfen lassen würde, wenn sie müsste.
Auch Elina Svitolina sieht die Impfung skeptisch. Die Ukrainerin habe mit Freunden gesprochen, die ihr rieten, "noch ein bisschen zu warten und zu sehen, wie es läuft".
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Die 26-Jährige vertritt die Meinung, dass es momentan keinen Sinn ergeben würde, sich jetzt impfen zu lassen, da der Impfstoff erst so kurz getestet wurde. "Ich werde wahrscheinlich erst einmal warten", so Svitolina.

Auch Rublev sieht Covid-Impfung skeptisch

Die WTA veröffentlichte nach den Aussagen der Spielerinnen eine Erklärung, in der es hieß, dass sie weiterhin die Spielerinnen über die verschiedenen Impfstoffe und die Vorteile einer Impfung aufklären werden. Sie wollen jeden ermutigen, sich impfen zu lassen.
Auch die ATP gab diesbezüglich ein Statement ab, in diesem sie "die Covid-19-Impfung basierend auf wissenschaftlichen Beweisen, die den gesundheitlichen Nutzen und den Schutz unterstützen, empfiehlt".
Der Russe Andrey Rublev äußerte sich ebenfalls negativ zur Impfung: "Der Impfstoff gibt einem im Moment nicht wirklich einen Vorteil." Als Tennis-Profi bekäme man geimpft aktuell auch keine Privilegien.

Barty und Osaka würden sich impfen lassen

Denn selbst mit einer Impfung müssten die Spielerinnen und Spieler bei Turnieren in einer Blase bleiben. "Wenn Sie mich fragen und ich habe die Wahl, dann werde ich es nicht tun", so der Russe.
Allerdings stehen nicht alle Tennisprofis einer Impfung skeptisch gegenüber. Beispielsweise würden sich die beiden Grand-Slam-Siegerinnen Ashleigh Barty und Naomi Osaka impfen lassen.
Simona Halep wurde bereits in ihrem Heimatland Rumänien geimpft und auch der Schotte Andy Murray ist pro Impfung.
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