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Zukunftsweisender Schritt? Turnier in Madrid führt "Electronic Line Calling" ein

Zukunftsweisender Schritt? Turnier in Madrid führt "Electronic Line Calling" ein

18/02/2020 um 13:59Aktualisiert 18/02/2020 um 14:01

Das Hawk-Eye, ein computergestütztes System, kommt bei drei der vier Grand-Slam-Turnieren zum Einsatz. Nur bei den French Open wird auf die Technologie verzichtet, da der Ball auf Sand einen sichtbaren Abdruck hinterlässt. Das könnte sich in Zukunft jedoch ändern. Beim Turnier in Madrid setzt man dieses Jahr erstmals auf ein "Electronic Line Calling"-System.

Das Hawk-Eye, welches in strittigen Situationen das "Aus" des Balles klärt, wurde erstmals 2006 in Miami auf dem Hardcourt verwendet. Seitdem ist es fester Bestandteil bei Hartplatz- und Rasenturnieren. Ab dieser Saison soll das "Electronic Line Calling-System", wie die Technologie auf Sand offiziell heißt, erstmals auch auf der Roten Asche genutzt werden.

Vorerst wird das "Electronic Line Calling-System" aber nur beim ATP-Masters sowie beim WTA-Premier-Mandatory-Turnier in Madrid zum Einsatz kommen. Die drei größten Tennisplätze in der spanischen Hauptstadt werden mit der neuen Technologie ausgestattet, um Fehlentscheidungen von Linien- und Stuhlschiedsrichtern vorzubeugen.

Turnierdirektor in Madrid zeigt sich stolz

Turnierdirektor Feliciano Lopez sagte:

"Wir sind sehr stolz darauf, die Möglichkeit des 'Electronic Line Calling' bei uns anwenden zu können. Wir wollten immer Vorreiter sein und die Verwendung dieses Systems bestärkt diesen Spirit. Zudem gibt es keinen Zweifel daran, dass dieses System den Spielern zusätzlich helfen wird."

Ob die Technologie auch auf der Roten Asche umsetzbar ist und in Zukunft des Öfteren zum Einsatz kommen könnte, wird sich beim Turnier in Madrid zeigen.

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