Der Italiener erwischte einen Start nach Maß und sicherte sich sowohl das erste (15:14) als auch das zweite Viertel (15:12). Speziell in den entscheidenden Momenten präsentierte sich Matteo Berrettini äußerst nervenstark.
Stefanos Tsitsipas konstatierte nach dem 0:2-Rückstand, dass er "ein Wunder brauche, um noch zu gewinnen."
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In der Folgezeit sah es jedoch tatsächlich danach aus, als ob die Götter ihm Beistand leisten würden. Der Grieche agierte nun viel aktiver und punktete häufig am Netz. Berrettini musste dagegen den Turnierstrapazen Tribut zollen und wirkte entkräftet.

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Tsitsipas' Aufholjagd wird nicht belohnt

Folgerichtig holte sich Tsitsipas erst das dritte (14:12) und anschließend auch das vierte Viertel (15:8) und trieb die Spannung im Endspiel bis auf die Spitze.
Ein abschließendes Sudden Death musste über den Turniersieg in der Mouratoglou-Academy entschieden.
Dort erwies sich Berrettini als der abgeklärtere Spieler. Der Weltranglisten-Achte wehrte zunächst zwei Matchbälle des 21-Jährigen ab und verwandelte wiederum seine zweite Möglichkeit per Vorhand-Winner zum Sieg.
Der Italiener bestätigte damit nach dem dritten Platz beim Thiems7-Turnier in Kitzbühl seine herausragende Verfassung.
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