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Becker beklagt Hype um falsche Berühmtheiten: "Leben in gefährlichen Zeiten"

Becker beklagt Hype um falsche Berühmtheiten: "Leben in gefährlichen Zeiten"
Von SID

11/07/2019 um 12:36Aktualisiert 11/07/2019 um 12:53

Deutschlands Tennisidol Boris Becker hat den immer weiter zunehmenden Hype in Internet und sozialen Medien um falsche Berühmtheiten beklagt. "Wir leben in merkwürdigen Zeiten, die Kultur um Berühmtheiten ist auf einem Allzeit-Hoch, aber das ist nicht die Wahrheit", sagte Becker der "BBC". Als Beispiel nannte er die erst 15-jährige Cori Gauff, um die bei Wimbledon ein richtiger Hype entstand.

Der sechsmalige Grand-Slam-Gewinner Boris Becker führte sich selbst als ein Beispiel an: "Ich bin berühmt, weil ich etwas Außergewöhnliches geschafft habe, aber eine Menge Leute sind heutzutage Berühmtheiten, weil sie Berühmtheiten sind. Wenn du zehn Millionen Follower auf Twitter hast, bedeutet das, dass du erfolgreich bist? Wir leben in gefährlichen Zeiten, was Werte und Einschätzungen angeht."

Für Berühmtheit zahle man "einen hohen Preis", so Becker. "Du trinkst irgendwo einen Kaffee, und am nächsten Tag ist das die Schlagzeile in der Zeitung", sagte der 51-Jährige, der am 7. Juli 1985 als 17-Jähriger und bis heute jüngster Spieler in Wimbledon triumphiert hatte.

Becker nennt Gauff als Beispiel

Becker genießt aber auch die positiven Seiten seiner Berühmtheit:

"Du bekommst in jedem Restaurant einen Platz. Und du kannst die Regeln schon ein bisschen biegen, wenn du berühmt bist."

(SID)

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