Auch Álex Corretja fehlen ein bisschen die Worte, um Rafael Nadals erstes Halbjahr 2022 zu erklären.
"Er hat das erste Turnier gewonnen, dann den ersten Grand Slam. Dann hat er sich wieder verletzt und hatte nicht viel Zeit für die Vorbereitung auf Roland-Garros. Und dann hat er am Ende wieder gewonnen. Eine oder zwei Wochen später dachte ich: Okay, vielleicht braucht er Zeit zum Ausruhen, er braucht Zeit zum Erholen. Und jetzt ist er wieder bereit und möchte Wimbledon spielen. Das ist ein Wunder", so Corretja.
Der Spanier ist davon überzeugt, dass nur sein Landsmann in der Lage ist, trotz der körperlichen Probleme so abzuliefern.
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"Ganz ehrlich: Das schafft nur Rafa. Die ganzen Höhen und Tiefen, die er hatte und die er überwunden hat, zeigen, wie sehr er sich wünscht, immer weiterzumachen. Das zeigt, wie demütig er ist", sagt Corretja.

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Corretja: Nadal denkt nicht an den Kalender-Slam

Diese Demut werde Nadal auch in Wimbledon an den Tag legen. "Ich glaube nicht, dass er das Gefühl hat, den Kalender-Slam zu gewinnen. Das ist nicht in seinem Kopf. Er fährt dort hin, trainiert und bereitet sich auf die erste Runde vor. Darauf liegt sein Fokus, die erste Runde ist sein einziges Ziel", so Corretja.
Der 48-Jährige ist überzeugt, dass sich Nadal auch in Wimbledon "Stück für Stück" steigern werde: "Er kann mit solchen Situationen sehr gut umgehen. Er weiß, wo er steht und bleibt einfach realistisch."
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