SID

"Menschen die gleichen Chancen ermöglichen": WTA offen für Transgender-Spielerinnen

"Menschen die gleichen Chancen ermöglichen": WTA offen für Transgender-Spielerinnen
Von SID

08/03/2019 um 12:32Aktualisiert 08/03/2019 um 12:33

Die Profitennis-Tour der Frauen würde der Aufnahme von Transgender-Spielerinnen offen gegenüberstehen. Das bekräftigte WTA-Geschäftsführer Steve Simon im Gespräch mit der französischen Nachrichtenagentur AFP. Zuletzt hatte die US-Amerikanische Tennis-Ikone Martina Navratilova diesbezüglich für Aufsehen gesorgt.

In einer Kolumne bezeichnete sie die Vorstellung, Spielerinnen antreten zu lassen, "die sich entscheiden Frauen zu werden", als "Wahnsinn" und "Betrug". Später entschuldigte sich Navratilova dafür.

"Die WTA war schon immer eine Organisation, basierend auf dem Grundsatz der Gleichberechtigung und darauf, Menschen die gleichen Chancen zu ermöglichen", sagte Simon.

Bezüglich der Teilnahme einer Transgender-Spielerin sei man deshalb "auf der Linie des Olympischen Standards". Auch ohne geschlechtsangleichende Operationen ist eine Sportlerin bei einem WTA-Event demnach startberechtigt, sofern sie einen bestimmten Testosteron-Grenzwert nicht überschreitet.

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