"Portugal hat eine starke Mannschaft. Aber wir wissen, was uns erwartet. Wir werden uns konzentriert vorbereiten und wollen den Titel mit nach Hause nehmen", sagte Roßkopf. Deutschlands Spitzenspieler Timo Boll (Düsseldorf) meinte: "Wenn uns wie gegen Frankreich gelingt, dass wir alle eine sehr gute Leistung abrufen, dann sind wir die bessere Mannschaft und sollten das Finale gewinnen."

Die Portugiesen hatten sich zuvor in einem Krimi mit 3:2 gegen Rekordeuropameister Schweden durchgesetzt. Das deutsche Team mit Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg), Timo Boll (Düsseldorf) und Patrick Franziska (Saarbrücken) meisterte seine Hürde im Halbfinale dagegen mit deutlich weniger Mühe. Auch von den lautstarken Zuschauern ließ sich die Auswahl nicht aus der Ruhe bringen.

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Rekordeuropameister Boll legte mit einem 3:1 gegen Frankreichs Spitzenspieler Simon Gauzy, den Sechsten der Europarangliste, vor. Ovtcharov hatte gegen Emmanuel Lebesson zwar anfangs Probleme, erhöhte mit einem 3:1 dennoch. Den Schlusspunkt setzte Franziska mit einem 3:1 gegen Can Akkuzu.

Auf dem Weg zum achten Titel kommt es zur Neuauflage des EM-Finals von 2017. Damals hatte sich Deutschland in Luxemburg mit 3:0 gegen die Portugiesen durchgesetzt.

Für die deutschen Damen war das Turnier in Frankreich dagegen bereits im Viertelfinale beendet. Das Team von Bundestrainerin Jie Schöpp unterlag Portugal 2:3 und blieb damit erstmals seit 2011 in einem EM-Mannschaftswettbewerb ohne Medaille. Im Finale am Sonntag stehen sich Titelverteidiger Rumänien und Deutschland-Bezwinger Portugal gegenüber.

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