Nach dem unfreiwilligen Aus von Timo Boll bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft in Budapest äußerte sich Antonius Kaas, Mannschaftsarzt des Deutschen Tischtennis-Bundes, zum Gemütszustand des Weltranglistenfünften:

Ihm blutet das Herz. Er ist aber auch Profi genug zu wissen, nicht auf Teufel komm' raus zu spielen, und hat deswegen auch die richtige Entscheidung getroffen. Im Prinzip ist er klar damit.
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Bolls Rückkehr nach Deutschland noch fraglich

Wie der Mediziner in einem Video auf der DTTB-Homepage weiter erklärte, ist die für Samstag geplante Heimkehr Bolls aus Ungarn wegen seiner mutmaßlichen Viruserkrankung noch fraglich. "Momentan geht es darum, dass er überhaupt transportfähig wird. Am Samstag geht sein Flieger, und wie es momentan aussieht, wird es knapp", sagte Kaas.

Boll war in Budapest bis zu seinem Ausfall auf einem guten Weg zu womöglich gleich zwei Medaillen. Im Einzel durfte sich der deutsche Rekordmeister für sein Achtelfinale gegen den Südkoreaner Jang Woojin gute Chancen ausrechnen.

Im Doppel mit Patrick Franziska (Saarbrücken) hätte der Linkshänder sogar nur noch einen Sieg in der Runde der besten Acht für einen Podestplatz benötigt.

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