Das gab der Weltverband ITTF am Dienstag bekannt. Die Veranstaltung war für den 22. bis 29. März in Busan angesetzt. Die ITTF plant, die Team-WM zwischen dem 21. und 28. Juni nachzuholen. "Wir werden in Kooperation mit allen Verantwortlichen in Busan weiter hart arbeiten und sind uns daher sicher, dass wir eine großartige WM im Juni organisieren werden", heißt es in einer ITTF-Mitteilung.

"Es ist absolut sinnvoll, die WM im März in Südkorea nicht stattfinden zu lassen", erklärte Richard Prause, der Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), "neben der akuten gesundheitlichen Bedrohung kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicherstellen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer problemlos ein- und wieder ausreisen können."

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Der ehemalige Nationalspieler hätte sich aber eine andere Lösung gewünscht. "Durch eine WM Ende Juni müssten unsere Spieler zwei Höhepunkte innerhalb von sechs Wochen absolvieren. Das ist eine extreme Belastung. Uns wäre es lieber, man würde die WM in die zweite Jahreshälfte legen", sagte Prause dem SID.

In Südkorea war bereits der Auftakt der Fußball-K-League verschoben worden, auch im Volleyball, Basketball und Handball wurden ähnliche Maßnahmen getroffen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind zahlreiche Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt betroffen. Am Montag wurde beschlossen, in Italien mehrere Fußballspiele der Serie A unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

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