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Hering und Felsner erkämpfen sich Silber

Hering und Felsner erkämpfen sich Silber

11/07/2019 um 17:31Aktualisiert 11/07/2019 um 17:32

Das Team des allgemeinen deutschen Hochschulsportverbandes (adh) darf sich bei der Universiade im italienischen Neapel über zwei weitere Medaillen freuen.

Fast gleichzeitig steuerten Schwimmerin Jessica Felsner über 50 Meter Freistil und Leichtathletin Christina Hering über die 800 Meter jeweils eine Silbermedaille zur Ausbeute bei.

Felsner musste sich in einem engen Rennen in 25,12 Sekunden nur um vier Hundertstel Ky-Lee Perry geschlagen geben. Im Vorlauf am Vormittag hatte die 23-Jährige sogar noch die Bestzeit erzielt.

“Ich hatte heute Morgen zwar eine bessere Zeit, aber ich bin trotzdem happy über meine Medaille, denn 50 Meter Kraul ist immer eine knappe Kiste! Die Halle hat getobt. Die super Stimmung bei der Universiade werde ich so schnell nicht vergessen”, wird Felsner auf der Website des adh zitiert.

Über 4×100 Meter Lagen schlugen Felsner, Nadine Lämmler, Anna Kroninger und Lisa Höpink als Fünfte an, wurden aber aufgrund eines Frühstarts disqualifiziert. Die Goldmedaille sicherte sich die Mannschaft aus den USA.

Hering musste sich in neuer Saisonbestzeit von 2:01,87 Minuten nur der Australierin Catriona Bisset geschlagen geben. Ein mutiger Angriff Mitte der zweiten Runde, den nur Bisset kontern konnte, sicherte der Münchnerin Rang zwei.

Mitfavorit Marius Probst konnte dagegen zum Finale über 1500 Meter nicht antreten. Über 400 Meter Hürden rannten Djamila Böhm und Christine Salterberg auf die Ränge sechs und sieben. Die Goldmedaille sicherte sich die Italienerin Ayomide Folorunso in der absoluten Weltklasse-Zeit von 54,75 Sekunden.

Ebenfalls über 400 Meter Hürden qualifizierte sich Joshua Abuaku in 50,24 Sekunden für den Endlauf. Im Finale steht auch Mitfavorit Torben Blech im Stabhochsprung, der in der Qualifikation keine Schwierigkeiten hatte. Grund zum Optimismus gaben auch die Sprinterinnen Lisa Marie Kwayie und Jessica Bianca Wessolly, die in 23,13 Sekunden bzw. 23,28 Sekunden die schnellste und drittschnellste Zeit in den Vorläufen erzielten.

Tischtennisspieler Florian Bluhm unterlag erst im Viertelfinale dem Chinesen Linfeng Zhu und konnte sich über einen starken fünften Rang freuen. “Ich bin sehr zufrieden. Am Schluss war mein chinesischer Kontrahent einfach stärker als ich. Mein Ziel war es, über die Gruppephase rauszukommen. Mit Platz fünf hätte ich nie gerechnet”, so Bluhm, der gegen den Chinesen mit 8:11, 5:11, 2:11 und 8:11 verlor.

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