Der internationale Hochschulsportverband FISU enthüllt zu Beginn des neuen Jahrzehnts ein brandneues Logo. Das alte Logo mit dem schwarzen „U“ und den fünf Sternen in den Farben der Olympischen Ringe ist Geschichte.
Stattdessen leuchtet das „U“ nun selbst in blau, gelb, schwarz grün und rot. Die Farben sollen wie bei den Olympischen Ringen und den Sternen im alten Logo weiterhin die fünf Kontinente symbolisieren.
Sechs Schlagworte machen dabei deutlich, wofür die FISU stehen will: „University“ (Universität), „Unlimited“ (grenzenlos), „Universal“ (weltweit), „Unique“ (einzigartig), „United“ (gemeinsam), „Us“ (wir).
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Badminton gehört ab 2021 zu den festen Wettbewerben

Auch in der Zusammensetzung des Programms für die Sommer-Universiade hat es eine entscheidende Neuerung gegeben. Nachdem bei den Spielen 2019 im italienischen Neapel erstmals Bogenschießen zu den festen Wettbewerben gehörte, beschloss die FISU, dass ab 2021 in Chengdu auch Badminton fester Bestandteil wird.
Die sogenannten festen Wettbewerbe müssen bei allen Universiaden ausgetragen werden. Neben Bogenschießen und Badminton handelt es sich dabei noch um Kunstturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Wasserball, Wasserspringen, Basketball, Judo, Fechten, Rhythmische Sportgymnastik, Tischtennis, Taekwondo, Tennis und Volleyball.

Ausrichter kann drei Sportarten ins Programm nehmen

Zusätzlich kann der jeweilige Gastgeber je nach Interesse noch bis zu drei weitere Sportarten ins Programm aufnehmen. Alle drei zusätzlichen Sportarten müssen auf der offiziellen Liste der Welt-Universitätsmeisterschaften (WUC) stehen.
Die FISU würde 1948 gegründet und hat ihren Sitz in Lausanne (Schweiz). Aktuell gehören 170 Verbände der Organisation an. Die Rekordteilnehmerzahl stammt von der Sommer-Universiade in Kasan 2013, als 11.759 Sportler an den Wettbewerben teilgenommen haben. Zum Vergleich: Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 waren es 11.238 Athleten.
Die Zahl sprengte den vorhergesehenen Rahmen, und um die Ausrichterstätte bei der Organisation nicht vor unüberbrückbare Hürden zu stellen, wurde die Anzahl der Sportarten reduziert. Es erfolgte die Einteilung in feste und zusätzliche Wettbewerbe. 2019 in Neapel waren noch etwa 6000 Teilnehmer mit von der Partie.
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