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Sternstunden: Brink/Reckermann holen Gold in London 2012

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Sternstunden: Brink/Reckermann holen Gold in London 2012

Fotocredit: Eurosport

VonBeth Knox
23/06/2020 Am 15:37 | Update 23/06/2020 Am 15:38

Es zählt zu den Glanzlichtern der deutschen Volleyball-Geschichte.

In London 2012 holten Julius Brink und Jonas Reckermann Olympiagold im Beachvolleyball.
Brink und Reckermann starteten als Mitfavoriten in das Turnier in London.

Gemeinsam gewannen beide bereits den WM-Titel 2009 im norwegischen Stavanger und Bronze bei den Weltmeisterschaften 2011 in Rom. Zudem wurde das Doppel 2011 in Kristiansand (Norweger) und im Olympiajahr im niederländischen Scheveningen Europameister.

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Und das olympische Turnier in London verlief fast wie aus einem Guss. Vor dem Finale gab das deutsche Duo insgesamt nur einen einzigen Satz ab. Im Halbfinale wurden die Niederländer Reinder Nummerdor und Richard Schuil mit 2:0 vom Platz gefegt.

Im Endspiel wartete das brasilianische Duo Emanuel Rego und Alison Cerutti, gegen die Brink und Reckermann im Vorjahr bei der WM im Halbfinale mit 0:2 unterlegen waren. Das Match wurde zur Nervenschlacht.

Den ersten Satz gewannen Brink und Reckermann knapp mit 23:21. Im zweiten waren die Brasilianer mit 21:16 überlegen. Im entscheidenden dritten Satz führten die beiden Deutschen bereits mit 14:11, konnten aber drei Matchbälle in Folge nicht nutzen.

Beim Stand von 15:14 verwandelte Reckermann den Schmetterball am Netz zum vierten Matchball für das DVV-Duo. Und dann flog der Angriffsball von Emanuel ins Aus. Mit 16:14 im dritten Satz erklommen Brink und Reckermann den Olymp.

Es folgte ein Jahr der Ehrungen unter anderem als Beachvolleyballer des Jahres. Bei der Wahl zu Deutschlands Mannschaft 2012 mussten sich Brink und Reckermann knapp dem ebenfalls in London erfolgreichen Ruder-Achter der Männer geschlagen geben und belegten den zweiten Rang.

Reckermann beendete im Januar 2013 aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere. Brink spielte anschließend mit Sebastian Fuchs zusammen, ehe er 2014 ebenfalls seinen Rücktritt vom Leistungssport erklärte.

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