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Pleite gegen Spanien: Nächster Dämpfer für deutsche Volleyballer

Pleite gegen Spanien: Nächster Dämpfer für deutsche Volleyballer
Von Eurosport

19/09/2019 um 19:57

Mit einem Dämpfer in die K.o.-Runde: Die bereits für das Achtelfinale qualifizierten deutschen Volleyballer haben bei der EM zum Abschluss der Gruppenphase im fünften Spiel die dritte Niederlage kassiert. Das Team von Bundestrainer Andrea Giani unterlag Spanien nach einer enttäuschenden Vorstellung in Antwerpen mit 1:3 (22:25, 20:25, 25:18, 19:25).

Vize-Europameister Deutschland geht Mitfavorit Polen aus dem Weg und trifft im ersten K.o.-Duell entweder auf die Niederlande oder die Ukraine. Der vom früheren Bundestrainer Vital Heynen betreute Weltmeister aus Polen hat Platz eins der Gruppe D bereits sicher. Gewinnen die Polen gegen die Ukraine, trifft das deutsche Team auf die Niederlande, verliert Polen ist die Ukraine der nächste Gegner.

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Gegen die Spanier, welche die Slowakei von Platz vier verdrängten und in die Runde der letzten 16 einzogen, konnte Giani wieder auf Diagonalangreifer Georg Grozer zurückgreifen, der aufgrund seiner Wadenverletzung in den vorangegangenen zwei Spielen noch geschont worden war. Auch Mittelblocker Anton Brehme, der sich beim 3:0 gegen Österreich einen Bluterguss im Sprunggelenk zugezogen hatte und auch gegen die Slowakei am Mittwoch durch Markus Böhme ersetzt worden war, stand in der Startaufstellung.

Zu viele Schwächephasen im Team

Konzentriert startete das DVV-Team zunächst auch in die Begegnung und ging nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit 7:5 in Führung. Nach einer Schwächephase geriet die deutsche Auswahl mit 14:20 in Rückstand und konnte den Satzverlust vor allem aufgrund des zu harmlosen Angriffsspiels nicht verhindern.

Im zweiten Satz rotierte Giani durch, das deutsche Spiel wurde dadurch nicht besser. Einzig im dritten Durchgang ließ Gianis Team seine Qualitäten aufblitzen, ehe es im folgenden Satz wieder den Spielfluss verlor. Um die selbst gesteckte Zielvorgabe, erneut um die Medaillen mitspielen zu können, zu erreichen, muss sich die DVV-Auswahl direkt im ersten K.o.-Match strecken und vor allem konstanter agieren.

Durch die klare Niederlage gegen Mitfavorit Serbien zum Auftakt und das knappe 2:3 gegen Co-Gastgeber Belgien hatte das Team eine bessere Ausgangsposition für die K.o.-Runde bereits vor dem 3:0-Sieg gegen die Slowakei verspielt.

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