Für Kamui Kobayashi ist es in Le Mans die vierte Pole Position nach 2017, 2019 und 2020.
Der Toyota GR010 Hybrid fuhr damit auf Anhieb schneller als es Toyotas erstes Hybridfahrzeug, der Toyota TS030 Hybrid, in Le Mans jemals tat.
Es wäre noch deutlich mehr gegangen: Auf seiner Inlap hatte Kobayashi nach zwei Sektoren schon wieder eine halbe Sekunde Vorsprung auf die Bestzeit, kam aber an die Box.
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18/08/2021 AM 11:27
"Wir waren vor dem Wochenende mit dem Auto [auf dieser Strecke] noch nicht ganz vertraut. Da kann man schnell einen Fehler machen. Aber meine Runde war sauber", so der ehemalige Formel-1-Pilot. Auf die Frage, dass eine so schnelle Zeit nicht erwartet worden wäre, sagt er bloß: "Das Auto ist wirklich Wahnsinn."

24-Stunden-Rennen von Le Mans: Felix da Costa holt LMP2-Pole für Jota

Brendon Hartley kam im Toyota#8 (Buemi/Nakajima/Hartley; 2. H) auf 0,295 Sekunden heran - eine ordentliche Premiere als Hyperpole-Fahrer. Nicolas Lapierre brachte den Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere; 3. H) in 3:25.574 Minuten hauchdünn vor den Ersten der beiden Glickenhaus 007 LMH.
Einen deutlichen Vorsprung fuhr Antonio Felix da Costa in der LMP2 heraus. 3:27.950 Minuten reichten dem Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson) für die Poleposition in der LMP2 mit mehr als einer halben Sekunde Abstand auf den Zweiten, Louis Deletraz.
In der GTE Pro holte überraschend Dries Vanthoor im HubAuto-Porsche #72 (D. Vanthoor/Martin/Parente) die Pole in 3:46.882 Minuten. Kevin Estre hatte im Porsche #92 (Estre/Jani/Christensen) einen Abflug in der Indianapolis-Kurve und konnte daher keine Zeit setzen.
Dieser brachte den WRT-Oreca #41 (Kubica/Deletraz/Ye) auf die zweite Position, gefolgt vom Panis-Oreca #65 (Canal/Stevens/Allen; 3. LMP2) mit Will Stevens am Steuer und dem G-Drive-Aurus #26 (Russinow/Colapinto/de Vries; 4. LMP2) von Formel-E-Meister Nyck de Vries.

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24-Stunden-Rennen von Le Mans: Privater Porsche auf Pole, Estre im Reifenstapel

Die größte Überraschung der Hyperpole dürfte die Pole von Dries Vanthoor sein. Der Belgier, der eigentlich in Audi-Diensten unterwegs ist, markierte im HubAuto-Porsche #72 (D. Vanthoor/Martin/Parente) die Bestzeit in 3:46.882 Minuten.
Das ist zwar 0,871 Sekunden langsamer als die sensationelle Rekordrunde von Daniel Serra im regulären Qualifying. Trotzdem reicht es für die Pole, weil die Qualifyiing-Zeiten vor der Hyperpole gestrichen wurden.
"Mir fehlen die Worte, das war wohl die Runde meines Lebens", sagt der 23-Jährige. Das sollte ihm über die Enttäuschung bei den 24 Stunden von Spa weghelfen, als ihm der Sieg kurz vor Schluss entrissen wurde.

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Serra erreichte seine sensationelle Runde vom Mittwoch nicht und musste sich im AF-Corse-Ferrari #52 (Serra/Molina/Bird) mit Platz zwei begnügen. Überraschend dahinter klassifizierte sich Nick Tandy in der Corvette #64 (Tandy/Milner/Sims; 3. GTE Pro), die zu Beginn der Sitzung noch ohne Licht unterwegs war und an die Box kommen musste.
Keine Zeit markierte Kevin Estre im Porsche #92 (Estre/Jani/Christensen; 6. GTE Pro). Der Franzose flog auf seiner ersten schnellen Kurve in de Indianapolis-Kurve ab. Es war ein Abflug, wie man ihn bereits des Öfteren am Donnerstag gesehen hat: Beim Anbremsen der langsamen Linkskurve brach das Heck aus und der Bolide segelte von der Strecke.

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In der GTE Am wurde Julien Andlauer seiner Favoritenrolle gerecht und holte die Poleposition im Proton-Porsche #88 (Andlauer/Bastien/Arnold) in 3:47.987 Minuten mit einem Vorsprung von 0,573 Minuten auf den GR-Porsche #86 (Wainwright/Barker/Gamble; 2. GTE Am).
Drei Porsche 911 RSR-19 belegen die ersten drei Plätze vor dem Cetilar-Ferrari #47 (Lacorte/Sernagiotto/Fuoco; 4. GTE Am). Der einzige für die Hyperpole qualifizierte Aston Martin kam nicht über den sechsten und letzten Platz hinaus.

24-Stunden-Rennen von Le Mans: Polesetter in der Übersicht:

Hypercar: Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) LMP2: Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson) LMGTE Pro: HubAuto-Porsche #72 (D. Vanthoor/Martin/Parente) LMGTE Am: Proton-Porsche #88 (Andlauer/Bastien/Arnold)Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze an dieser Stelle.

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