Zu einem Drama kam es in der LMP2-Klasse. In Führung liegend rollte der WRT-Oreca #41 (Robert Kubica/Louis Deletraz/Yifei Ye) in der letzten Runde aus und gab den Klassensieg noch aus der Hand.
So siegte das Schwesterauto #31 (Robin Frijns/Charles Milesi/Ferdinand Habsburg) ganz knapp vor dem heranstürmenden Jota-Oreca #28 (Stoffel Vandoorne/Sean Gelael/Tom Blomqvist).
In der GTE Pro setzte sich der AF-Corse-Ferrari gegen Corvette Racing durch: Alessandro Pier Guidi, James Calado und Come Ledogar triumphierten im Ferrari #51 vor der Corvette #63 von Antonio Garcia, Jordan Taylor und Nick Catsburg.
24h von Le Mans
Dem Le-Mans-Fluch zum Trotz: Toyota #7 will groß auftrumpfen
21/08/2021 AM 08:26
Platz drei ging an den Porsche #92 (Estre/Jani/Christensen), der durch die Safety-Cars den Anschluss verlor.

LMP2-Drama: Führendes Kubica-Team verliert Sieg in letzter Runde

Auch in der GTE Am gab es einen Ferrari-Sieg. Francois Perrodo, Nicklas Nielsen und Alessio Rovera holten im AF-Corse-Ferrari #83 den Sieg. Auch sie setzten sich in einem stundenlangen Kampf gegen den TF-Sport-Aston-Martin #33 (Keating/Pereira/Fraga) durch. Platz drei ging an den Iron-Lynx-Ferrari #80 (Ilott/Cressoni/Mastrondardi).

Langersehnte Ankunft: Hier bringt Kobayashi Toyotas Sieg ins Ziel

24-Stunden-Rennen von Le Mans: Hypercar-Crash direkt nach dem Start

Bereits der Start am Samstag um kurz nach 16 Uhr war sehr ereignisreich und chaotisch. Nachdem aufgrund von nassen Bedingungen zunächst drei Einführungsrunden gefahren wurden, krachte es dann direkt in der ersten freigegebenen Runde schon nach wenigen Sekunden.
In der Dunlop-Schikane räumte der Glickenhaus #708 mit Olivier Pla am Steuer Sébastien Buemi im Toyota #8 ab. Beide konnten aber weitermachen. Pla kassierte berechtigterweise eine Strafe.

"Unglaublich!" Glickenhaus räumt Toyota direkt nach dem Start ab

24-Stunden-Rennen von Le Mans: Sophia Flörsch scheidet in der LMP2 nach doppeltem Pech früh aus

Auch im weiteren Rennverlauf blieb es mitunter chaotisch. Nach gut 5:10 Stunden Rennzeit hatte dann Sophia Flörsch in ihrem Richard-Mille-Racing-Team-LMP2 #1 bei einsetzendem Regen gleich doppelt Pech.
Zunächst wurde die 20-Jährige von einem anderen Auto ohne eigenes Verschulden abgeräumt. Nach der Kollision stand sie quer auf der Strecke und versuchte, das Auto zurückzusetzen und wieder anzufahren.
Doch ihr Bolide wollte nicht mehr richtig anspringen und rollte nur leicht. Dabei wurde sie jedoch vom Racing Team India #74 übersehen und heftig hinten am Heck getroffen. Damit war ihr Auto wohl endgültig kaputt. Wenig später musste sie das Rennen aufgeben. Ihr LMP2-Bolide wurde abgeschleppt.

Beim Zurücksetzen: Flörsch wird von LMP2-Boliden komplett übersehen

Zuvor war es noch zu einer kuriosen Szene gekommen: Da der Funk offenbar nicht funktionierte, telefonierte Flörsch aus dem Auto heraus via Handy mit dem Team, um Instruktionen zu erhalten. Doch auch dieser ungewöhnliche Kommunikationsweg brachte letztlich keine Hilfe.

"Unglaublich!" Glickenhaus räumt Toyota direkt nach dem Start ab

So war das Rennen für das Frauen-Team um Flörsch, Beitske Visser und Tatiana Calderón bereits kurz vor der endgültigen Dunkelheit beendet.
Die 24 Stunden von Le Mans live im TV und Livestream bei Eurosport

Kuriose Szene: Flörsch telefoniert nach Crash im Auto mit dem Handy

Onboard, Aerials und mehr als 34 Stunden live: Eurosport zelebriert Le Mans im Free-TV

De Vries fordert Kubica: Packendes Duell in der LMP2

(mit Motorsport-Total.com)
Das könnte Dich auch interessieren: Gegen den Fluch: Kubica greift bei 24 Stunden von Le Mans an

Besonderer Boxenstopp: Toyota formiert sich für den Doppelsieg

24h von Le Mans
Kobayashi nach Pole-Traumzeit: "Dann müssen wir Hypercars abschaffen"
20/08/2021 AM 19:44
24h von Le Mans
Die 24 Stunden von Le Mans live im TV und Livestream bei Eurosport
17/08/2021 AM 12:46