Allerdings habe man in Österreich durchaus ein besonderes Talent. "Im Nestbeschmutzen sind wir super", so der ÖSV-Boss.
Dass auch der Verband durch die Skandale in ein schlechtes Licht gerückt wurde, missfällt Schröcksnadel.
Daher stellte der Noch-Präsident klar: "Würde der Verband Doping unterstützt haben, oder würden die Ärzte des Verbandes das gemacht haben, würde ich zustimmen. Das war aber nicht der Fall."
Planica
Enttäuschung im Weltcup: ÖSV-Springer historisch schlecht
29/03/2021 AM 20:04
Auch im Skandal um die "Operation Aderlass", im Zuge derer unter anderem die Langläufer Dominik Baldauf und Max Hauke festgenommen wurden, verteidigte Schröcksnadel den ÖSV.

Klare Meinung zu Olympia-Skandal 2006

"Das war ein deutscher Arzt, der Athleten akquiriert hat. Das ist wie bei Eltern, die Kinder haben, die irgendwelche Drogen nehmen: Die erfahren das als Letzte. Man kann es nie vermeiden, dass einer etwas macht, das nicht erlaubt ist. Das kann immer wieder passieren", erkärte der 79-Jährige.
Den Dopingskandal bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 will Schröcksnadel ebenfalls nicht mit dem ÖSV in Verbindung bringen: "Es war eine Olympia-Mannschaft, es war keine ÖSV-Mannschaft."
Dass es sich bei den Biathleten Wolfgang Rottmann und Wolfgang Perner zwar auch um ÖSV-Sportler handelte, spiele dabei keine Rolle.
"In Turin sind alle außer die zwei Biathleten vom italienischen Gericht freigesprochen worden", so der langjährige Verbandschef, der damals zu den sechs freigesprochenen Angeklagten gehörte: "Es war kein Skandal. Der Skandal war, dass einer daraus gemacht worden ist."
Das könnte Dich auch interessieren: Auch Swiss-Ski-Boss Lehmann kritisiert Rennkalender

Sturz-Drama um Tande in Planica: Die Chronologie der Ereignisse

Planica
"Beste Nachricht": Tande nach Horrorsturz aus künstlichem Koma erwacht
29/03/2021 AM 07:42
Ski Alpin
Besser als alle Männer: Gut-Behrami ist Preisgeld-Königin
25/03/2021 AM 08:56