Tiago Monteiro gewann ein sensationelles erstes Deutschland-Rennen des WTCR, das den FIA-Tourenwagen-Weltcup (WTCR) mit umgekehrter Startreihenfolge auf einer bewölkten und nebligen Nürburgring-Nordschleife eröffnete.
Der ALL-INKL.DE-Münnich-Motorsport-Honda-Civic-Pilot ging vom vierten Startplatz aus ins Rennen und überholte in der letzten Runde auf der langen Geraden der Döttinger Höhe den lange führenden und von der Pole-Position gestarteten Yvan Muller. Er holte sich einen bemerkenswerten ersten Sieg auf dem 25,378 Kilometer langen Kurs.

Die beiden Cyan Racing Lynk & Co 03 TCRs von Muller und seinem Neffen Yann Ehrlacher erwischten einen starken Start aus der ersten Startreihe, als Gabriele Tarquini einen seiner typischen schnellen Attacken unternahm und von Startplatz fünf als Dritter in Kurve 1 einbog. Teamkollege Norbert Michelisz war der große Verlierer des Starts, denn er wurde weit nach außen gedrängt und fiel vom dritten Startplatz auf Platz zehn zurück, als das 22 Fahrzeuge umfassende Feld auf die Nordschleife hinausfuhr. Muller führte vor Ehrlacher, Tarquini, Santiago Urrutia, Monteiro, Esteban Guerrieri und dem Goodyear-#FollowTheLeader Nestor Girolami.

Auf der Döttinger Höhe setzte sich Tarquini zum ersten Mal an das Heck der beiden Lynk & Cos und erhöhte zu Beginn der zweiten Runde den Druck, so dass Ehrlacher beim Einbiegen in Kurve 1 auf das Heck von Muller auffuhr. Weiter hinten machte Michelisz einen Platz gut, indem er seinen Hyundai-Kollegen Jean-Karl Vernay überholte und Platz acht übernahm.

Tarquini übte weiter Druck auf Ehrlacher aus und überholte den Champion des WTCR. Der Italiener zog an dem Franzosen vorbei und machte sich auf die Verfolgung von Muller.

Tarquini zog auf der Döttinger Höhe an Muller vorbei, kam dann im Tiergarten zu weit raus, so dass der Lynk & Co. wieder in Führung ging. Zu Beginn der dritten Runde brach Tarquini untder dem Druck des angreifenden Urrutia ein und verbremste sich in Kurve 1, wodurch er zu weit herauskam und zurückfiel. Nachdem sie alle durch die Kurve 1 gefahren waren, lautete die Reihenfolge Muller, Monteiro, Urrutia, Guerrieri, Michelisz, Tarquini und Ehrlacher, die noch viel Boden gutmachen mussten, als das Feld in einer spannenden dritten und letzten Runde zurück auf die Nordschleife fuhr.

Als es zum letzten Mal auf die Döttinger Höhe ging, schloss Monteiro zu Muller auf. Er zog heraus und übernahm die Führung, um einen fabelhaften Sieg einzufahren. "Ich habe versucht, clever zu fahren", sagt der Portugiese. "In der ersten Runde wurde ich zurückgeworfen, aber ich habe meinen Fokus behalten und so hart wie möglich gepusht. Ich sah meine Chance, als Gabriele sich in der ersten Kurve verbremste. Ich hatte einen Plan und der ist aufgegangen."

Muller sagte, dass er machtlos war, die vorbeiziehende Honda zu stoppen. "Es war knapp, aber nicht genug", sagte er. "Ich wusste, dass es passieren kann. Vielleicht hätte ich Yann vorbeilassen sollen, weil er schneller war als ich."

Trotz seiner Enttäuschung sorgte Urrutia für ein starkes Ergebnis für Lynk &Co., indem er in seinem Cyan-Performance-Auto Dritter wurde. Er landete vor dem Honda von Guerrieri, der vom achten Startplatz aus einen guten vierten Platz belegte. Es folgten Michelisz, Tarquini und der erste der neuen Audi RS 3 LMS von Tom Coronel, der die WTCR-Trophy für unabhängige Teilnehmer gewann.

Ehrlacher kam als Achter ins Ziel, gefolgt von Girolami und Vernay, die die Top 10 komplettierten. Die weiteren Punkteränge belegten Nathanael Berthon (Audi), Attila Tassi (Honda), Thed Björk (Lynk & Co), Luca Engstler (Hyundai) und Gilles Magnus (Audi).

Das zweite Deutschland-Rennen des WTCR findet um 10.20 Uhr Ortszeit statt.

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