"Zum ersten Mal vor diesem Publikum in Ungarn zu gewinnen, ist fantastisch", sagt Lopez nach seinem ersten Erfolg auf dem Hungaroring. "Ich wusste, dass der Start sehr wichtig sein würde." Hinter dem Argentinier kam Polesetter Yvan Muller (Citroen) auf Rang zwei.
Um diesen muss der Franzose aber zittern, denn wegen eines Vergehens am Start ermittelt die Rennleitung gegen ihn. Eine Entscheidung wird aber erst nach dem zweiten Rennen getroffen. Den letzten Platz auf dem Siegerpodest sicherte sich Hugo Valente (Campos-Chevrolet), der dem Druck von Qing-Hua Ma (Citroen) und Tiago Monteiro (Honda) erfolgreich standhielt.
Verwirrung beim Start
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Umjubelter Heimsieg für Michelisz
03/05/2015 AM 15:08
Nachdem es etwa 30 Minuten vor dem Rennstart zu regnen begonnen hatte, wurde der erste Lauf von der Rennleitung zum Regenrennen erklärt. Da die Strecke aber nur leicht feucht war, gingen alle Fahrer mit Slicks an den Start. Dort gab es allerdings etwas Verwirrung. Zunächst sah es so aus, als habe Sebastien Loeb (Citroen) eine falsche Startposition gewählt, da der Platz vor ihm frei geblieben war. Doch die Rennleitung nahm seinen Teamkollegen Muller wegen der ersten Startprozedur ins Visier.
Der erste Startversuch wurde abgebrochen und die Fahrer auf eine zweite Einführungsrunde geschickt. Folgerichtig wurde die Renndistanz von 14 auf 13 Runden verkürzt. Beim zweiten Startversuch kam Lopez von den Spitzenfahrern am besten weg und schob sich schon in Kurve 1 innen an Muller vorbei. Anschließend konnte Muller Lopez nur noch kurz folgen, ehe sich der amtierende Weltmeister Stück für Stück von seinem Teamkollegen absetzte. Im Ziel hatte er 3,058 Sekunden Vorsprung auf Muller.
Valente startet schlecht
Hinter den beiden Citroen-Piloten klaffte eine große Lücke zum Valente, der im Ziel mehr als zehn Sekunden Rückstand auf Lopez hatte. Von Startplatz zwei aus war der Franzose nicht gut weggekommen und lag vor der ersten Kurve nur auf Position fünf. Dann profitierte Valente aber von einer Berührung zwischen Ma und Loeb, wodurch er auf Rang drei vorrückte, den er bis ins Ziel verteidigte.
Hinter Ma und Monteiro komplettierten Loeb, Tom Chilton (ROAL-Chevrolet), Norbert Michelisz (Zengö-Honda), Rob Huff (Lada) und Tom Coronel (ROAL-Chevrolet) die Top 10. Gabriele Tarquini kämpfte sich nach seinem Unfall im Qualifying vom Ende des Feldes bis auf Position elf nach vorne und verpasste den letzten Punkterang nur um 0,418 Sekunden.
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