Er siegte vor Titelanwärter Norbert Michelisz (Honda), der damit den Rückstand auf WM-Spitzenreiter Thed Björk (Volvo) verkürzte, auf nur noch 6,5 Punkte. Die Entscheidung fällt also beim Finale in Katar.

So lief das Rennen:

Aufgrund der nassen Strecke wurde das Rennen hinter dem Safety-Car begonnen. So ging es in langsamer Fahrt für zwei Runden um den Guia Circuit. In Runde drei wurde das Rennen freigegeben und Rob Huff (Münnich-Citroen) übernahm die Führung vor Norbert Michelisz (Honda), der vor der Lisboa-Kurve einen ersten Angriff probierte, aber zurückstecken musste.
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Hinter der Spitze fiel WM-Spitzenreiter Thed Björk (Volvo) alsbald hinter Michelisz-Teamkollege Esteban Guerrieri (Honda) zurück und wurde nach Runde drei nur noch an fünfter Stelle notiert. Und hinter ihm fuhr bereits Tom Coronel (ROAL-Chevrolet), der in der Anfangsphase einige Positionen gutgemacht hatte.
Nach fünf Runden führte Huff mit einem Vorsprung von 2,4 Sekunden auf Michelisz und hatte damit ein gutes Polster. Michelisz wiederum wurde von Tom Chilton (SLR-Citroen) unter Druck gesetzt, doch Chilton fand zunächst keinen Weg vorbei. Und dann fing sich Michelisz und hielt Chilton wieder auf Distanz.
In Runde neun ging Guerrieri an Chilton vorbei und übernahm Rang drei hinter dem souverän führenden Huff und Michelisz, dessen Abstand auf 4,2 Sekunden anwuchs. Zwei Runden später setzte Chilton zum Konter gegen Guerrieri an, scheiterte aber vor der Lisboa-Kurve und blieb dichtauf hinter seinem Rivalen.
In der letzten Runde unterlief Guerrieri im Streckenabschnitt Donna Maria ein Fahrfehler, sodass Chilton kampflos vorbeiging und wieder auf Rang drei kam. Kurz darauf gewann Huff sein neuntes Rennen in Macao vor Michelisz und Chilton. Guerrieri belegte Rang vier vor Björk und Coronel.
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