Jean-Karl Vernay, Gordon Shedden (beide WRT-Audi), Nathanael Berthon (Comtoyou-Audi) und Tom Coronel (Boutsen/Ginion-Honda) komplettierten die Top 10.

Das Vollgas-Finale am Nürburgring beim 2. Rennen der WTCR

Oriola mit zweitem Saison-Podium

Nürburgring
Mit Video | Björk feiert umkämpften Sieg in drittem Rennen am Nürburgring
12/05/2018 AM 13:09
Von Startplatz drei der umgekehrten Startaufstellung aus war Guerrieri im Verlauf der ersten Runde noch auf dem Grand-Prix-Kurs an Polesetter Oriola vorbeigegangen und gab die Führung anschließend bis ins Ziel nicht mehr ab. Oriola fuhr genau so ungefährdet auf Rang zwei und durfte sich über sein zweites Podiumsresultat in dieser Saison freuen.
Sehenswert war der Zweikampf zwischen Vervisch und Muller um Rang drei, bei dem beide Fahrer mehrmals die Positionen wechselten. In der letzten Runde saugte sich Vervisch, der in dieser Saison bisher noch nicht unter die Top 10 gefahren war, auf der langen Gerade Döttinger Höhe im Windschatten von Mullers Hyundai an und ging vorbei.

Rast früh raus - Tarquini enttäuscht erneut

Für Gaststarter Rene Rast (WRT-Audi), der das Rennen von Platz zwei der umgekehrten Startaufstellung aufgenommen hatte, war schon nach fünf Kurven Schluss. Am Ausgang der Ford-Kurve auf der Grand-Prix-Strecke wurde sein Audi vom Auto von Rob Huff (SLR-VW) getroffen. Rast flog ab und landete im Reifenstapel, wo sein Rennen endete. Huff drehte sich nach der Berührung und krachte in das Auto von Benjamin Lessennes (Boutsen/Ginion-Honda).
Für Gabriele Tarquini (BRC-Hyundai) setzte sich ein desaströses Wochenende fort, denn auch im zweiten Rennen blieb der Tabellenführer ohne Punkte. In der ersten Runde geriet der Italiener im schnellen Streckenabschnitt Kesselchen mit Shedden aneinander und krachte in die Leitplanke. Damit wird Tarquini aller Wahrscheinlichkeit im dritten Rennen nicht an den Start gehen können, da ein Rücktransport des Autos und eine Reparatur in der Kürze der Zeit unmöglich erscheint.
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Guerrieri im Siegerinterview am Nürburgring