Von Startplatz zwei aus kam Muller bei Start besser als Polesetter Björk weg und bog als Erster in das Yokohama-S ein. Im Mittelfeld ging es währenddessen hoch her. Benjamin Lessennes (Bousten/Ginion-Honda) geriet mit seinem Teamkollegen Tom Coronel aneinander und drehte sich in Yann Ehrlacher (Münnich-Honda). Kurz darauf wurde der Fehlstart der deutschen Münnich-Mannschaft komplett, denn auch Esteban Guerrieri wurde abgeräumt.
An der Spitze behauptete Muller die Führung, allerdings konnte er sich nicht von seinen Verfolgern absetzen. Auf der langen Döttinger Höhe kam es immer wieder zu Windschattenschlachten, wobei die Fahrer stellenweise zu zweit nebeneinander durch die schnelle Linkskurve an der Antoniusbuche fuhren.
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In der zweiten der drei Rennrunden versuchte Huff mehrmals an Björk vorbeizukommen, war damit aber nicht erfolgreich. In der letzten Runde musste sich Huff dann gegen Michelisz verteidigen, behielt aber im Kampf um den letzten Podiumsrang die Oberhand.

Rast kämpft sich nach vorne

Gaststarter Rene Rast (WRT-Audi) zeigte bei seinem Debüt im WTCR eine beachtliche Leistung. Wegen eines Vergehens unter gelber Flagge im Qualifying auf Startplatz 15 zurückversetzt, kämpfte sich der amtierende DTM-Champion im Rennen bis auf Platz sechs nach vorne.
Mit einer Nullnummer endete das Rennen für den Meisterschaftsführenden Gabriele Tarquini (BRC-Hyundai) am Ende der ersten Runde flog der Italiener in der Hohenrain-Schikane ab, schlug in die Reifenstapel ein und schied aus.
Das zweite Qualifying des WTCR findet am Freitag ab 17:35 Uhr statt, die Rennen 2 und 3 folgen am Sonntag ab 11:00 Uhr. Eurosport überträgt die Renne live.

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