Obwohl es Petr Fulín nicht gelungen ist, seine Poleposition in einen Heimsieg umzuwandeln, genoss er das Wochenende auf dem Autodrom Most und die Art und Weise, wie er willkommen geheißen wurde.
Fulín absolvierte beim Wochenende des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) in der Tschechischen Republik einen Wildcard-Einsatz. Dabei trat er mit seinem eigenen Team Full in Race Academy und in einem CUPRA Leon Competitión an.

Nachdem er sich im Qualifying auf Platz 10 qualifiziert hatte, startete der Tscheche das Reverse-Grid-Rennen von der Poleposition. Allerdings bremste ihn ein Kupplungsproblem aus, wodurch er wenige hundert Meter nach dem Start mit mehreren Fahrzeugen kollidierte und schließlich aus dem Rennen ausschied.

Doch Petr Fulín ist eine Kämpfernatur. Im zweiten Rennen arbeitete er mit einem reparierten Auto von Platz 18 auf Rang zehn vor.

„Ich möchte mich bei meinem Team bedanken. Sie haben das gesamte Wochenende über als Einheit zusammengearbeitet“, sagte Fulín. „Obwohl die Bürde eines Wildcard-Einsatzes trugen und mit nur einem Auto in einem kleinen Privatteam antraten, konnten wir dank ihnen mit den Spitzenteams mithalten. Natürlich hatten wir auch Pech, besonders im ersten Rennen. Wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine einmalige Gelegenheit gehandelt hat, tut es umso mehr weh. Es wird in der nahen Zukunft keine weitere Gelegenheit geben, so ein Rennen zu fahren. Aber wir sind schon lange dabei und wissen, dass sowas im Motorsport manchmal unvermeidlich ist. “

„Dennoch möchte ich mit beim WTCR-Veranstalter, allen Teams und deren Fahrern bedanken. Auf der Rennstrecke in Most wurden wir nicht als Gäste behandelt. Wir fühlten uns als vollwertiges Team, das zur Familie gehört. Wirklich jeder war bereit, uns zu helfen. Dabei spielte es keine Rolle, ob wir organisatorische oder technische Probleme hatten oder schnelle Hilfe bei der Beschaffung von Ersatzteilen brauchten.“

„Ich schätze auch die sportlichen Werte der Serie sehr. Auch wenn ich dem System der Balance of Performance und den damit einhergehenden Ausgleichsgewicht immer skeptisch gegenüberstand, muss ich zugeben, dass sie für mehr Fairness sorgen. Die marginalen Unterschiede im Qualifying haben gezeigt, dass das gesamte Feld ausgeglichen war. Die Marke spielte dabei keine Rolle. Die Tatsache, dass jeder den Erfolg der anderen auf freundliche Weise anerkennt und würdigt, war eine weitere angenehme Überraschung für mich. Besonders weil jedes Team und jeder Fahrer alles dafür gibt erfolgreich zu sein. Ich habe mich in Most wirklich wohlgefühlt und möchte allen dafür danken.“
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