Qualifyingrunde die Poleposition für das erste Rennen des WTCR-Wochenendes in Deutschland auf der Nordschleife. Am Ende war seine Runde auf 25,378 Kilometer langen Strecke um gerade einmal 0,015 Sekunden schneller als die von seinem Teamkollegen Gilles Magnus.
Für Benanni ist es die erste Pole im WTCR. Mit einer 8:50.527 Minuten brach er sogar den bisherigen WTCR-Rekord auf der Nordschleife von Néstor Girolami (8:51.802 Minuten) aus dem September 2020. Der Marokkaner, der in dieser Saison nach zwei Jahren Pause in den WTCR zurückgekehrt ist, sicherte sich damit in der Qualifikation zehn Meisterschaftspunkte.

"Ich freue mich darüber, auf demselben Level wie diese Weltklasse-Fahrer zu sein", sagte Bennani im Anschluss. "Es war eine verrückte Runde, wahrscheinlich eine der besten in meinem Leben. Ich hatte aber auch einen sehr guten Teamkollegen vor mir, der mir ordentlich Windschatten spendiert hat. Das Auto scheint auf dieser Strecke sehr konkurrenzfähig zu sein. Die Tests, die Comtoyou auf dieser Strecke durchgeführt hat, scheinen sich ausgezahlt zu haben. Dadurch wussten wir Fahrer, wie wir das Auto einstellen müssen, wo wir pushen können und wo guter Grip herrscht. Ich musste mich also wirklich nur noch ans Steuer setzen, was allerdings auch nicht so leicht war, nachdem ich zwei Jahre lang nicht gefahren bin. Aber ich scheine gut mit dem Auto klarzukommen und die Runde hier hat funktioniert. Dennoch war ich überrascht, mit welchem Speed wir durch die schnellen Kurven gehen konnten. Das Auto scheint mit seiner Aerodynamik in diesen Bereichen sehr gut zu funktionieren. Trotzdem ist man an den schwierigen Streckenabschnitten immer noch am Limit. Es war wirklich die Runde meines Lebens."

Die beiden Audi-Piloten waren die einzigen beiden Fahrer, die in der 30-minütigen Qualifyingsession drei schnelle Runden drehen konnten, wobei beide ihre schnellste Zeit im finalen Versuch gesetzt haben. Hinter den beiden Audi stehen die Lynk & Co von Santiago Urrutia und Yann Ehrlacher, dem amtierenden „König des WTCR“.

Mikel Azcona war mit Platz fünf der beste BRC-Hyundai Pilot. Hinter ihm landete der Lynk & Co von Thed Björk, der genau wie seine Markenkollegen Urrutia und Ehrlacher nur eine schnelle Runde hatte.

Platz sieben geht an Nathanaël Berthon aus dem Team Comtoyou DHL Audi Sport. Hinter ihm landete der amtierende, von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader Néstor Girolami als bester Honda-Pilot. Allerdings hätte es für Girolami noch weiter nach vorne gehen können, doch Rob Huff baute in seinem Cupra Leon Competición direkt vor ihn einen Unfall. Doch auch Girolami hat Teile auf der Strecke gelassen. Der Honda-Pilot verlor auf seiner ersten schnellen Runde Teile des vorderen rechten Radkastens auf der Döttinger Höhe. Huff steht am Ende dank einer schnellen ersten Runde auf Platz zwölf.

Norbert Michelisz wurde Neunter in seinem Hyundai. Hinter ihm landete mit Yvan Muller der einzige Lynk-&-Co-Pilot, der zwei schnelle Runden fahren konnte. Dank Platz zehn steht der viermalige Tourenwagenweltmeister im zweiten Rennen auf der Reversed-Grid-Pole.

Vor Rob Huff steht Ma Quing Hua auf Platz elf. Die Plätze 13 bis 15 gingen an Esteban Guerrieri (Honda), Attila Tassi (Honda) und Tom Coronel (Audi). In der letzten Startreihe stehen Tiago Monteiro und Dániel Nagy.

Wie geht es weiter?

Die Rennen drei und vier des diesjährigen FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) starten zu den folgenden Zeiten:

Rennen 1:Start um 10:00 Uhr (3 Runden)

Rennen 2:Start um 12:35 Uhr (3 Runden)
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