"Den Lada Vesta in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft zu fahren, ist eine sehr aufregende Herausforderung für mich", lässt Lapierre verlautbaren. "Ich bin bisher viele Formel- und Sportwagen gefahren, saß aber noch nie am Steuer eines Tourenwagen. Der Turbomotor und der Frontantrieb waren für mich völlig neu, daher musste ich beim der ersten Fahrt im Vesta eine Menge lernen. Das Lada-Team hat mir aber sehr dabei geholfen."
Der 31-jährige Lapierre war in den vergangenen Jahren vor allem im Le-Mans-Prototypen (LMP) aktiv. Dort war er zunächst Werksfahrer von Peugeot und später von Toyota, kam aber ab Mitte der Saison 2014 nicht mehr für das japanische Werksteam zum Einsatz. In diesem Jahr gewann er bei den 24 Stunden von Le Mans die LMP2-Klasse.
Lapierre fährt auch die restlichen Saisonstationen
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Nun beginnt für ihn bei Lada ein neues Kapitel. "Ich werde versuchen, so schnell wie möglich zu lernen, wie man in der WTCC fahren muss und hoffe, dass ich viele Punkte für Lada gewinnen kann", sagt er. WTCC-Serienchef Francois Ribeiro begrüßte die Verpflichtung seines Landsmanns: "Dass Nicolas für Lada fährt, sind gute Neuigkeiten. Seine große Erfahrung aus Formelsport und sein technischer Hintergrund aus der Sportwagen-Szene werden den Lada-Ingenieuren bei der Weiterentwicklung des Vesta helfen", sagt Ribeiro.
Lapierre ist schon der sechste Fahrer, der in dieser Saison für Lada in der Tourenwagen-WM zum Einsatz kommt. Van Lagen hatte erst vor den Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife das Auto von James Thompson übernommen, zudem hatte Nick Catsburg vor dem Gastspiel in Moskau Michail Koslowskii abgelöst. Nur Rob Huff bestritt in dieser Saison alle Rennwochenenden für Lada. Da Artikel 48 des Sportlichen Reglements nur zwei Fahrerwechsel pro Saison erlaubt, wird Lapierre auch bei den restlichen vier Saisonstationen für Lada fahren.
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