Für Action sorgten jedoch die WM-Spitzenreiter von Citroen, die überraschend fehleranfällig waren. Weltmeister Jose-Maria Lopez (Citroen) hatte mit 2:06.467 Minuten zwar zunächst für die erste Richtzeit gesorgt, leistete sich jedoch kurz danach einen heftigen Abflug.
Er feuerte seinen C-Elysee in Kurve sechs ins Kiesbett, konnte die 30-minütige Testsession aber später fortsetzen. Auch sein WM-Verfolger Yvan Muller (Citroen) hatte Pech: Nach einem Reifenschaden rodelte er durch das Kiesbett, fuhr aber nach einem Boxenstopp und mit neuen Pneus vorn mit.
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Vierter wurde Gabriele Tarquini (Honda/+0,771). Die weiteren Top-10-Plätze gingen an Muller, Tiago Monteiro (Honda), Mehdi Bennani (SLR-Citroen), Sebastien Loeb (Citroen), Jaap van Lagen (Lada) und WM-Spitzenreiter Lopez. Hinter Norbert Michelisz (Zengö-Honda) klassierte sich WTCC-Neuling Nestor Girolami (Nika-Honda) bei seinem ersten Einsatz im TC1-Civic auf dem ordentlichen zwölften Platz, bei einem Rückstand von 1,7 Sekunden.
Einen nicht so gelungenen Einstand hatte hingegen der slowakische Lokalheld Mato Homola (Campos-Chevrolet): Nach technischen Startschwierigkeiten kam der WTCC-Debütant zwar in Fahrt, aber lange nicht über den letzten Rang hinaus. Erst am Ende verbesserte er sich noch, blieb trotzdem 4,7 Sekunden hinter Huff zurück und wurde Vorletzter. Damit war er allerdings immer noch schneller als Campos-Stammpilot John Filippi.
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