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Im Ziel lag Huff 2,184 Sekunden vor Mehdi Bennani (SLR-Citroen), mit Norbert Michelisz als Drittem (+4,553) fuhr ein weitere Werks-Honda auf das Podium.
"Fantastisch. Was für ein Ergebnis, in ein neues Team zu kommen und das erste zu Rennen gewinnen. Ich kann Honda gar nicht genug danken. Starkes Rennen Norbi, gutes Qualifying von Tiago, wir spielen wieder mit", jubelt Huff.
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Für Huff war es der erste Rennsieg seit Macao 2014. Durch den Rennsieg des Honda-Piloten, mit dem er auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm, führen zum ersten Mal seit dem Einstieg von Citroen zu Beginn weder die französische Marke die Herstellerwertung noch Jose-Maria Lopez die Fahrerwertung an.

Heißer Zweikampf zwischen Catsburg und Coronel

Mit seinem guten Start legte Huff die Grundlage für den Sieg. Auf dem Weg in die erste Kurve ging er an Valente vorbei, der sich nach einem schwachen Start auch Bennani geschlagen geben musste. Damit waren die ersten beiden Positionen bezogen, während Valente zunächst auf Rang drei lag, drei Runden vor dem Rennende aber die beiden Werks-Honda von Michelisz und Tiago Monteiro passieren lassen musste.
Die Umstellung des Rennformats, seit dieser Saison wird im ersten Lauf des Wochenendes die umgekehrte Startaufstellung angewendet, erwies sich beim ersten Anlauf als Erfolg. Im Gegensatz zu vielen ersten Rennen in der Vergangenheit gab es vor allem im Mittelfeld zahlreiche Zweikämpfe.
Hauptbeteiligte waren dabei die beiden Niederländer Tom Coronel (ROAL-Chevrolet) und Nick Catsburg (Lada), die sich während des gesamten Rennens behakten. In der Schlussphase spitzte sich der Kampf um Position sieben dann zu, wovon Volvo-Pilot Thed Björk profitierte und an den beiden Niederländern vorbei ging. In der letzten Runde lieferten sich Catsburg und Coronel ein sehenswertes Duell, bei dem sie nebeneinander durch die schnelle Signes-Kurve fuhren. Letztlich behielt Catsburg die Oberhand und wurde Achter.

Muller geht nach Fehlstart leer aus

Weltmeister Jose-Maria Lopez (Citroen) fuhr von Startplatz zehn aus ein kontrolliertes Rennen ohne große Risiken und wurde dafür mit Position sechs belohnt. Einen Fehlstart im doppelten Sinne legte sein Teamkollege Yvan Muller hin. Der erfahrene Franzose rollte am Start los, bevor die roten Ampeln erloschen waren. Durch die fällige Durchfahrtsstrafe fiel er ans Ende des Feldes zurück und kam auf Rang 13 ins Ziel.
Ein durchwachsenes WTCC-Debüt erlebte Volvo. Während Björk als Siebter die ersten WM-Punkte für den schwedischen Hersteller einfuhr, verlief Fredrik Ekbloms Rennen unglücklich. In der Anfangsphase lag er zunächst auf Rang vier, drehte sich dann aber in Runde 5 in der Schikane und musste sein Auto in der Folge mit defekter linker Hinterradaufhängung an die Box steuern. Gabriele Tarquini musste seinen Lada nach einer Kollision mit Gregoire Demoustier (SLR-Citroen) in Runde 8 ebenfalls mit defekter Radaufhängung an der Box abstellen.
Das Hauptrennen, welches über 17 Runden führt, wird um 17:15 Uhr gestartet.
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