"Seit dem Hungaroring habe ich das Gefühl, dass sich meine Arbeit bezahlt macht", sagt Muller und erklärt: "Ich habe viele Kleinigkeiten verändert - meine Vorbereitung, das Setup und meinen Fahrstil. Es ist die Kombination dieser Dinge, wodurch ich im Qualifying und in den Rennen eine bessere Leistung abrufen kann." Nach einem schwachen Saisonstart ist Muller nun wieder gut im Geschäft.
"Und die Saison ist noch lang", meint der viermalige Tourenwagen-Weltmeister. "Wir stehen noch nicht mal bei der Hälfte. Ich werde kämpfen bis zum Schluss." Schon am Wochenende wolle er den nächsten Schritt machen: "Der Slovakiaring ist ähnlich wie der Hungaroring und der Moscow Raceway. Auf diesen beiden Kursen kam ich sehr gut zurecht. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich."
Großer Druck auch bei Sebastien Loeb
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Größer als bei Muller ist der Druck aber bei Sebastien Loeb (Citroen). Er holte in Moskau nur acht Punkte und fiel vom zweiten auf den dritten WM-Rang zurück. Sein Motto für das sechste Rennwochenende des Jahres: "Ich muss zurückschlagen. Denn in Russland habe ich mich im Auto nicht wohlgefühlt. Prompt bekam ich im Qualifying die Quittung dafür." Von Startplatz elf war nicht viel zu machen.
"Hoffentlich", so der neunmalige Rallye-Weltmeister, "geht es nun wieder mehr in meine Richtung. In der Slowakei muss ich besser sein und viele Punkte holen, damit meine Teamkollegen vorn nicht zu weit davonziehen." Der Abstand ist allerdings schon gewaltig: Lopez führt in der Gesamtwertung mit 199 Punkten vor Muller mit 164 Zählern. Loeb folgt mit 135 Punkten vor Tiago Monteiro (Honda/102).
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