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WTCR 2. Rennen: Erster Sieg für Kristoffersson

WTCR 2. Rennen: Erster Sieg für Kristoffersson
Von FIA WTCR

22/06/2019 um 11:37Aktualisiert 22/06/2019 um 12:19

Johan Kristoffersson hat seinen ersten Sieg im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup eingefahren. Rob Huff und Gabriele Tarquini kollidierten im zweiten WTCR-Rennen von Deutschland.

Der zweimalige FIA-Rallycross-Weltmeister Kristoffersson verteidigte seine DHL-Pole-Position an der Nürburgring-Nordschleife. Er wurde sofort von Wild-Card-Pilot Antti Buri unter Druck gesetzt. Als Kristoffersson seine Führung sicher hatte, führte er alle drei Runden auf dem 25,3 Kilometer langen Kurs an.

"Das war toll, ich bin sehr glücklich", sagt der SLR-Volkswagen-Fahrer. "Ich war seit 2011 nicht mehr hier, weshalb ich mich sehr auf die Strecke gefreut habe. In den ersten Kurven ging es eng zur Sache, aber es war alles sehr fair. Das Auto war großartig. In der letzten Runde bin ich ruhig um die Strecke gefahren. Ich habe es wirklich genossen."

Kristoffersson verteidigte in seinem Golf GTI TCR seine DHL-Pole-Position vor Buri im AS Motorsport Audi RS3 LMS. In den ersten Kurven lieferten sich die beiden WTCR-OSCARO-Fahrer einen intensiven Kampf, weshalb Frederic Vervisch die Chance nutzte, um an Buri vorbei zu kommen und Platz zwei zu übernehmen.

Auf der Nordschleife wuchs dann der Abstand zwischen Kristoffersson und Vervisch. Buri konnte die Pace an der Spitze nicht mitgehen und verlor einige Plätze. Er kam letztendlich auf Platz 13 ins Ziel.

Tarquini und Huff starteten von den Plätzen fünf und acht ins Rennen. Sie waren nach einem engen Kampf auf den Plätzen drei und vier unterwegs. Dann kam es in der dritten Runde zu einer kontroversen Situation.

Huff versuchte in seinem SLR-VW-Golf im Karussell innen an den BRC-Hyundai von Tarquini vorbeizugehen. Die beiden berührten sich, weshalb der Italiener einen Platz verlor. Huff drehte sich und blieb mit einer kaputten Aufhängung in der berühmten Kurve stehen.

Der Vorfall erlaubte BRC-Fahrer Augusto Farfus, den dritten Platz zu übernehmen. Er stand mit Kristoffersson und Vervisch auf dem Podium. Tarquini kam letztendlich auf Platz vier ins Ziel.

KCMG-Fahrer Attila Tassi wurde in seinem Honda Civic Type R TCR Fünfter vor SLR-Fahrer und Lokalmatador Benjamin Leuchter.

WTCR-Tabellenführer Esteban Guerrieri wurde Siebter. Er schlug Norbert Michelisz, der auf Platz acht ins Ziel kam. Comtoyou-CUPRA-Fahrer Aurelien Panis und Leopard-Audi-Pilot Jean-Karl Vernay komplettierten die Top 10.

Tom Coronel wurde Elfter vor Nicky Catsburg, Buri, Thed Björk, Mikel Azcona und Tiago Monteiro. Das dritte WTCR-Rennen von Deutschland findet um 12:20 Uhr statt.

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