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WTCR-Rennen 2: Azcona holt dank Jokerrunde ersten Sieg für PWR

WTCR-Rennen 2: Azcona holt dank Jokerrunde ersten Sieg für PWR
Von FIA WTCR

07/07/2019 um 17:00Aktualisiert 07/07/2019 um 17:57

Mit einer brillanten Jokerrunden-Strategie hat sich Mikel Azcona beim Reverse-Grid-Rennen 2 beim WTCR-Rennen von Portugal in Vila Real seinen ersten Sieg im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR geholt.

Der Spanier war in seinem PWR Racing Cupra TCR als Dritter gestartet, nutzte jedoch seinen Joker - ein einzigartiges Feature auf dem 4,785 Kilometer langen Circuito Internacional de Vila Real -, um Esteban Guerrieri und DHL Pole-Position-Fahrer Ma Qinghua zu überholen. Der Sieg ist gleichzeitig der erste für PWR im WTCR / OSCARO und auch der erste für den Cupra in dieser Saison.

"Zu Beginn des Wochenendes war dieses Rennen sehr schwierig für uns, weil wir zum ersten Mal an dieser Strecke sind", sagt Azcona, der bereits der zehnte Rennsieger in dieser Saison ist."Aber wir haben das Auto über das Wochenende verbessert, und ich konnte am Morgen im Qualifying eine gute Runde fahren - zudem hatte ich auch etwas mehr Selbstvertrauen. Hier zu gewinnen, ist unglaublich. Meine Familie und meine Leute sind hier, und zwei Autos mit dem Joker zu überholen, ist fantastisch. Es ist verrückt."

Das Ergebnis brachte Azcona auf Rang fünf der Gesamtwertung für die #ROADTOMALAYSIA."Wir haben eine Chance auf die Meisterschaft", sagt er."Die Meisterschaft ist sehr lang, von daher werden wir sehen, wo wir landen."

Team Mulsannes Ma gelang nach seinen Getriebeproblemen in Rennen 1 ein sauberer Start, wodurch er mit seinem Alfa Romeo Giulietta TCR vor WTCR / OSCARO Gesamtleader Guerrieri in Führung ging. Dahinter fuhr Azcona vor Nicky Catsburg, Jean-Karl Vernay, Rob Huff und Yvan Muller.

Aber das Joker-Feature änderte den Charakter des Rennens an der Spitze. Guerrieri nahm ihn am Ende der dritten Runde als erstes, Vernay, Muller, Yann Ehrlacher und Tiago Monteiro folgten ihm. Azcona nahm ihn am Ende von Runde vier und überholte Guerrieri, der nun hinter Catsburg lag.

Ma wartete bis Runde sechs, doch die Strategie ging nach hinten los, da Azcona, der bereits auf den Alfa aufgeschlossen hatte, in Führung ging und diese bis ins Ziel behielt. Ma wurde Zweiter vor Guerrieri, der seine Führung ausbauen konnte.

Vernay konnte beim Joker einen Platz gegenüber Catsburg gutmachen und wurde Vierter, der Niederländer nahm diesen erst ganz spät. Muller kam als Sechster mit seinem Joker vor Huff, dahinter waren Ehrlacher, Néstor Girolami und Lokalmatador Tiago Monteiro.

Attila Tassi, der in Rennen 3 von der DHL Pole-Position starten wird, wurde Elfter vor Frédéric Vervisch, Thed Björk, Johan Kristoffersson und Andy Priaulx.

Der Sieger aus Rennen 1, Norbert Michelisz, kam nicht ins Ziel, weil er sich nach einem Kontakt mit dem Alfa Romeo von Kevin Ceccon einen Schaden zuzog.

Rennen 3 beim WTC-Rennen von Portugal soll um 17 Uhr Ortszeit starten.

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