Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Skisprung-Bundestrainer Reinhard Heß

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte heute mit einem der erfolgreichsten Trainer Deutschlands.

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Fotocredit: Eurosport

24. Dezember:
Er war der Mann hinter den Erfolgen von Sven Hannawald und Martin Schmitt. An Heiligabend 2007 erlag der ehemalige Skisprung-Bundestrainer Reinhard Heß im Alter von 63 Jahren einem Krebsleiden.
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Weltmeisterschaft 1993 in Falun übernahm Heß das Amt des Cheftrainers von Rudi Tusch. Er führte die deutschen Adler zurück an die Spitze. Nur ein Jahr später gab es drei Medaillen bei den Olympischen Spielen in Lillehammer, darunter Gold durch Jens Weißflog und mit der Mannschaft.
Ihren Höhepunkt in der Popularität erreichten Heß und das deutsche Skispringen um die Jahrtausendwende durch insgesamt vier WM-Goldmedaillen und zwei Gesamtweltcupsiegen durch Martin Schmitt von 1999 bis 2001 und dem legendären "Grand Slam" durch Sven Hannawald bei der Vierschanzentournee 2001/02. Nach einer medaillenlosen Weltmeisterschaft 2003 verlor Heß seinen Trainerposten – wohl auch auf Betreiben der Sportler.
Der Krebs wurde bei ihm Anfang 2006 entdeckt. Im Herbst 2007 erfuhr Heß, dass er den Kampf verlieren würde.
"Ich habe eine große innerliche Ruhe", sagte er. "Der Tag kann kommen. Aber hoffentlich nicht zu schnell."
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