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Präsidium von 1860 München tritt nach gescheiterten Verhandlungen zurück
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Publiziert 19/06/2015 um 22:01 GMT+2 Uhr
Das Präsidium des Zweitligisten 1860 München und die Vereinsvertreter im Beirat sind geschlossen zurückgetreten. Das gab Präsident Gerhard Mayrhofer am Freitagabend bekannt. Zuvor waren die Verhandlungen mit dem jordanischen Investor Hasan Ismaik gescheitert. Die Gespräche mit Ismaik über einen eventuellen Verkauf von dessen Vereinsanteilen seien "seitens des Investors für beendet erklärt worden".
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Damit ist die geplante Neuausrichtung mit einem starken Mann Felix Magath zumindest unwahrscheinlich geworden - denn Ismaik ist strikt gegen das Modell Magath.
"Wir bedauern sehr, dass es trotz zahlreicher Gespräche der letzten Tage nicht gelungen ist, Einigkeit darüber zu erzielen, wie der TSV 1860 wieder zurück auf die Erfolgsspur kommen kann.
Wir haben bis zuletzt versucht, unter hohem persönlichem Einsatz aller Beteiligten und enormem Erwartungsdruck der Öffentlichkeit zu einer überzeugenden Lösung im Sinne des Vereins und der Löwenfans zu kommen", sagte Mayrhofer.
"Löwen" nicht handlungsfähig
Jene Verhandlungen waren der Grund dafür gewesen, die ursprünglich für Sonntag geplante Mitgliederversammlung abzusagen - alles andere sei "nicht sinnvoll", hieß es in einer Mitteilung des Vereins.
Die Löwen sind damit in einer ganz heißen Phase nicht handlungsfähig. Am Montag ist Trainingsauftakt - offensichtlich noch unter dem öffentlich angezählten Trainer Torsten Fröhling, der die Sechziger in der Relegation vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahrt hatte. Als U21-Trainer besitzt er noch einen Vertrag bis 2017. Ismaik hatte erklärt, "einen stärkeren Trainer" zu wollen.
Zudem ist Ismaik gegen erhebliche Widerstände im Verein ein Fürsprecher Gerhard Poschners. Es hieß, der Jordanier solle zum Anteilsverkauf bereit sein, was das Aus des Sportdirektors bedeuten würde und den Weg für Magath freigemacht hätte. Nun ist wieder alles offen.
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