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Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Armin Veh
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Publiziert 06/03/2016 um 10:11 GMT+1 Uhr
Eintracht Frankfurt und Trainer Armin Veh gehen getrennte Wege. Die Hessen zogen damit nach dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt und der wochenlangen Talfahrt ihre Konsequenzen. Wie der Klub mitteilte, hätten der Vorstand und der Aufsichtsrat "nach intensiven Beratungen beschlossen", Veh von seinem Posten als Cheftrainer freizustellen. Co-Trainer Reiner Geyer übernimmt zunächst das Training.
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Über eine Nachfolge von Armin Veh wird der Vorstand von Eintracht Frankfurt zeitnah entscheiden.
"Die Trennung ist uns sehr schwer gefallen, denn Armin Veh hat bis zuletzt unser Vertrauen gehabt. Dennoch wollen wir mit einem Trainerwechsel der Mannschaft im Abstiegskampf einen wichtigen Impuls geben, damit wir den Klassenerhalt schaffen", erklärte Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.
Veh war bei seiner zweiten Amtszeit am Main nach nur 265 Tagen krachend gescheitert. Nach einem kurzzeitigen Intermezzo beim VfB Stuttgart, das auch nur 146 Tage andauerte, war Veh am 15. Juni 2015 in Frankfurt mit großen Vorschusslorbeeren vorgestellt worden. Am Ende war die Zusammenarbeit ein großes Missverständnis - der Erfolg blieb aus.
Seine erste Amtszeit am Main von 2011 bis 2014, in der er Frankfurt von Liga zwei bis in die Europa League geführt hatte, beendete er wegen angeblicher Perspektivlosigkeit.
Momentaufnahme: Sportlicher Trümmerhaufen
Vor allem der drohende fünfte Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus war der Grund für Bruchhagen, Veh aus seinem bis 30. Juni 2017 datierten Vertrag zu entlassen. Am Samstag war die Eintracht über ein 1:1 gegen Aufsteiger FC Ingolstadt nicht hinausgekommen. Bruchhagen (67) hört nach dieser Saison auf - und er will seinem Nachfolger auf keinen Fall einen sportlichen Trümmerhaufen hinterlassen.
Den gibt die Mannschaft um Kapitän und Torjäger Alexander Meier derzeit aber ab. Während der Stürmer mit zwölf Saisontreffern als einziger Spieler neben Schlussmann Lukas Hradecky Konstanz zeigt, fällt der Rest des Teams zu häufig in ein Leistungsloch. Die Folge: Nach zuletzt sieben Partien ohne Erfolg liegt Frankfurt nach 25. Spieltagen nur auf Relegationsrang 16.
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