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Dominik Kohr vom FC Augsburg ist beim Foul des Mainzers Rodriguez ohne Knochenbrüche davongekommen
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Publiziert 19/09/2016 um 08:53 GMT+2 Uhr
Mittelfeldspieler Dominik Kohr vom FC Augsburg ist beim Horrorfoul des Mainzers José Rodriguez zumindest ohne Knochenbrüche davongekommen. Das bestätigte FCA-Manager Stefan Reuter am Montag. "Der Knochen ist heil, aber es sind die Muskeln und Sehnen betroffen. Es ist eine tiefe Wunde bis auf den Knochen", sagte Reuter.
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Zuvor hatte sich Rodriguez für sein brutales Foul entschuldigt. Der FSV Mainz 05 postete ein Statement des 21 Jahre alten Spaniers:
"Dass Dominik sich verletzt hat tut mir unendlich Leid, ich habe mich auch schon persönlich bei ihm entschuldigt. Ich wollte der Mannschaft dabei helfen, den Vorsprung nicht wieder zu verspielen. Ich wünsche ihm von Herzen gute Besserung!"
Hitz: "Habe nur noch Blut gesehen"
Kohr (22), Mann fürs defensive Mittelfeld und zudem U21-Nationalspieler, hatte sich in der Nachspielzeit nach einem brutalen Foul des Mainzer Jokers auf dem Rasen gewälzt. Rodriguez hatte ihm eine offene Wunde am Unterschenkel zugefügt und dafür bei seinem Bundesliga-Debüt Rot gesehen.
"Ich habe nur noch Blut gesehen", berichtete FCA-Torwart Marwin Hitz. Daniel Baier erlebte die Szene ähnlich:
Schmidt entschuldigt sich
Mainz-Trainer Martin Schmidt konnte sich entsprechend nicht über den ersten Saisonsieg freuen. Auch ihm saß der Schreck in den Knochen. Sekunden nach dem Abpfiff bat er im Sky-Interview um Entschuldigung.
"Dieses böse Gesicht ist nicht das Gesicht von Mainz 05. Wir werden das sanktionieren", ergänzte er.
Schmidt zeigte aber auch ein Mindestmaß an Verständnis für den 21-jährigen Rodriguez. "Er war sehr, sehr enttäuscht, dass er zuletzt nicht im Kader war und jetzt nicht gespielt hat. Dann kommt er rein und will dem Coach zeigen, dass er aggressiv ist - und dann hat er es übertrieben. Das war falscher Ehrgeiz, das war dumm."
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