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Niko Kovac wittert nach der Niederlage von Frankfurt gegen Freiburg eine Hexenjagd
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Publiziert 05/03/2017 um 19:09 GMT+1 Uhr
Eintracht-Trainer Niko Kovac platzt nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg ob zwei klarer Fehlentscheidungen zu Ungunsten der Hessen der Kragen. Der 45-Jährige beklagt eine falsche Wahrnehmung seiner Mannschaft, die aufgrund der Fairplay-Tabelle immer wieder benachteiligt werde. Für die Zukunft sieht Kovac keine Besserung - im Gegenteil.
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Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass in Niko Kovac der Mann in wenigen Tagen den Fairplay-Preis des deutschen Sports verliehen bekommt, dessen Mannschaft seit Wochen mit Platzverweisen und dem Image der Tretertruppe zu kämpfen hat.
Auch bei der 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg wurde die Beziehung der Frankfurt Eintracht zu den Schiedsrichtern auf eine harte Probe gestellt.
Gleich zwei Mal lagen Referee Günter Perl und sein Gespann entscheidend daneben. Erst hatte der Unparteiische einen Kopfballtreffer von Ante Rebic wegen eines angeblichen Stürmerfouls nicht anerkannt (33.), dann übersah er beim Siegtor von Florian Niederlechner (59.) eine klare Abseitsstellung.
Kovac fühlt sich benachteiligt
"Wenn man einen solchen Eckball abgepfiffen bekommt, dann müssen wir aufhören. Dann bekommen wir noch ein Tor zum 2:1 und das war ja nicht ein halber Meter, nicht zehn Zentimeter, sondern ein Meter Abseits. Wenn ich das nicht sehe, dann muss ich mich schon fragen, warum das so ist“, schimpfte Kovac nach der Partie bei "Sky":
Rebic befeuert Treter-Diskussion
Bei all dem berechtigten Frust befeuerte die Eintracht in Person von Rebic jedoch auch erneut die Diskussion um den Zustand der Disziplin im Kader. Deutlich länger als nötig verweilte der Fuß des Stürmers inklusive Stollen auf dem Fuß von Freiburgs Lukas Kübler.
"Wie oft passiert es, dass man jemandem auf den Fuß tritt. Jetzt kann man natürlich wieder sagen, dass es Absicht war. Aber ich glaube nicht, dass man sich da so hinschmeißen muss. Das ist meine persönliche Meinung", ärgerte sich Kovac:
Kovac wittert Hexenjagd
Kovac verwies stattdessen auf eine fragliche Szene kurz nach dem verweigerten Tor seiner Mannschaft. "Gacinovic bekommt eine Gelbe Karte, nur weil er beim Torwart stand. Da muss ich mich dann fragen, wo ist da die Relation. Darüber redet keiner", schimpfte der Kroate:
Für den restlichen Verlauf der Saison hat Kovac daher erhebliche Zweifel an der Objektivität hinsichtlich der Bewertung seines Teams.
"Demnächst dürfen wir gar nichts mehr machen. Wir dürfen uns vielleicht noch gegenseitig anschauen, aber alles andere, dürfen wir nicht", schloss Kovac sein Plädoyer.
Der Fairplay-Preis wird ihn da kaum besänftigen können.
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