EM 2016: Dieser Mann aus Russland erklärt, dass er nur für Schlägereien nach Frankreich gekommen sei

Nach den schweren Ausschreitungen und Gewaltexzessen rund um die Fußball-Europameisterschaft in Marseille hat ein russischer Krawallmacher zugegeben, eigens für diesen Zweck mit einigen von Russlands "härtesten" Hooligans zur EM nach Frankreich gereist zu sein. Um in der Menge verschwinden zu können, seien die Russen in unauffälliger Kleidung unterwegs gewesen.

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Fotocredit: Eurosport

Der überforderten französischen Polizei ging so kein einziger russischer Hooligan ins Netz.
Ein gewaltbereiter Anhänger sagte der französischen Nachrichtenagentur "AFP" in einem Interview in Moskau:
Am vergangenen Wochenende hatten sich in der französischen Hafenstadt Jagdszenen und Schlägereien zwischen Russen und Engländern abgespielt. Zahlreiche Personen wurden verletzt, ein Engländer schwebt noch immer in Lebensgefahr. Der Mann, der nur Wladimir genannt werden wollte, führte aus:

Erst schlagen, dann reden

"Sie sind Blender. Sie sind nicht bereit, mit ihren Fäusten zu kämpfen. Das können sie nicht. Wir haben gewonnen. Das hat nichts mit Hass zu tun. Wir wollten nur zeigen, dass wir die Stärksten sind", sagte der Vater zweier Kinder:
Wladimir, der für gewöhnlich in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist, betonte, dass die russischen Hooligans bestens vorbereitet gewesen seien. Nach seiner Aussage, seien alle in verschiedenen Kampfsportarten trainiert, zudem sei man nüchtern gewesen und im Schnitt jünger als die Engländer, "die jede Menge Bier trinken".
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