Leichtathletik-WM: Rebekka Haase verpasst 200-m-Finale hauchdünn

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Sprinterin Rebekka Haase hat bei der Leichtathletik-WM in London das Finale über 200 m verpasst. Die deutsche Meisterin von 2014 und 2015 sprintete in ihrem Halbfinale in 23,03 Sekunden auf Platz vier ihres Halbfinales, das reichte nicht zum Einzug in den Endlauf am Freitag (22:50 Uhr live auf Eurosport). Am Ende fehlten Haase 18 Hundertstelsekunden zum Finale.

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Fotocredit: Eurosport

"Ich ärgere mich, weil ich in der Kurve einen blöden Fehler gemacht habe. Danach hatte ich keine Chance mehr", sagte Haase:

Favoritenkreis außer Reichweite

Als bisher letzte deutsche Sprinterin hatte Andrea Philipp 1999 ein WM-Finale über 200 m erreicht, in Sevilla gewann sie damals sogar Bronze.
Titelverteidigerin und Europarekordlerin Dafne Schippers (Niederlande) zog in 22,49 Sekunden ebenso locker ins Finale ein wie 400-m-Olympiasiegerin Shaunae Miller-Uibo (22,49/Bahamas).
Die Amerikanerin Tori Bowie, die am Sonntag über 100 m Gold geholt hatte, verzichtete auf einen Start über die doppelte Distanz. Bei ihrem spektakulären Zielsturz zum Titel, hatte sie sich verletzt und erholt sich seitdem für die Staffel.
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