Philipp Kohlschreiber glaubt an seine Chance gegen Roger Federer

Philipp Kohlschreiber steht im Achtelfinale der US Open vor der ultimativen Herausforderung. Doch der Augsburger glaubt gegen Federer an seine Chance. "Meine Rückhand ist besser und schöner als seine", antwortete der US-Open-Achtelfinalist - und lächelte keck. Es ging um eine winzige Schwäche im nahezu perfekten Spiel des Schweizers, die Kohlschreiber auf latentes Drängen hin benennen sollte.

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Natürlich hat der 33-Jährige wie jeder andere Spieler auch eine gehörige Portion Respekt vor Federer. Aber er glaubt auch an seine Chance im Achtelfinale von Flushing Meadows am Montag gegen den Grand-Slam-Rekordsieger.

Kohlschreiber kündigt riesigen Fight an

Kohlschreiber, der ohne Satzverlust in die vierte Runde der US Open einzog, betonte:
Bei keinem Major war er bislang erfolgreicher. Das gibt Selbstvertrauen - auch wenn es nach dem überzeugenden 7:5, 6:2, 6:4 über John Millman (Australien) nun gegen "den vielleicht größten Champion" geht, wie Kohlschreiber Federer nennt.

Federer liebt Kohlschreibers Rückhand

Doch auch der 36-Jährige ist gewarnt. "Philipp hat durch seine Siege hier Selbstvertrauen getankt", meinte Federer und lobte die Rückhand des Herausforderers: "Sie ist auch einhändig. Das liebe ich zu sehen."
Bezeichnenderweise am Labor Day, dem Tag der Arbeit in den USA, könnte die große Stunde des Augsburgers auf der mächtigsten aller Tennis-Bühnen schlagen.
Obwohl Kohlschreiber alle bisherigen elf Duelle gegen Federer verloren hat, bleibt er optimistisch:

Kohlschreiber spielt auch gegen "Monsterwand"

Der Weltranglisten-37. Kohlschreiber erwartet auch auf den Rängen ein ungleiches Duell. "23.900 Zuschauer werden für Roger sein - und 100 für mich. Da hat er eine Monsterwand hinter sich", sagte Kohlschschreiber, "aber ich werde versuchen, so viele Leute wie möglich auf meine Seite zu ziehen." Der Schuss Lockerheit, den die Erfahrung möglich macht, soll der Schlüssel zum Erfolg werden.
Vielleicht wird sich der Bayer vor dem Spiel gegen Federer auch ein paar Ratschläge von Boris Becker holen. Der dreimalige Wimbledonsieger ist als Eurosport-Experte vor Ort, aber eben auch in seiner neuen Funktion als Head of Men's Tennis im DTB.
Kohlschreiber, der als dritter deutscher Profi nach Mischa Zverev und Julia Görges das Achtelfinale erreichte, schwärmt von Becker:
Kohlschreiber setzt bei der ultimativen Herausforderung gegen Federer auch auf seinen neuen Coach Markus Hipfl. Der Österreicher hatte vor einigen Wochen Stephan Fehske abgelöst. Mit Hipfl holte die deutsche Nummer drei gleich den Titel in seiner Wahlheimat Kitzbühel.
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