Kein Tag wie jeder andere: Der 1. FC Kaiserslautern wird als Aufsteiger in die Bundesliga sensationell Deutscher Meister

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem 1. FC Kaiserslautern. Am 9. Mai 1998 krönte sich die Mannschaft von Otto Rehhagel als Bundesliga-Aufsteiger überraschend zum deutschen Meister. Der Triumph ist bisher einzigartig im deutschen Fußball.

Der 1. FC Kaiserslautern wurde 1998 Meister

Fotocredit: Getty Images

Das ist sonst keiner anderen Mannschaft gelungen. Am 9. Mai 1998 krönte sich Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern mit dem Meistertitel eine nahezu perfekte Saison.
Die Pfälzer waren 1996 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte aus dem Oberhaus abgestiegen. Coach Eckhard Krautzun wurde entlassen, Otto Rehhagel als sein Nachfolger eingestellt. Unter Rehhagel dominierten die "Roten Teufel" das Geschehen in der 2. Liga und schafften als Erster souverän den direkten Wiederaufstieg.
Gleich am ersten Spieltag der Meistersaison triumphierten die Lauterer 1:0 bei Rekordmeister Bayern München. Am vierten Spieltag übernahm der Klub die Tabellenspitze, und am vorletzten fiel die endgültige Entscheidung. Während Kaiserslautern den VfL Wolfsburg mit 4:0 besiegte, kamen die härtesten Verfolger aus München nicht über ein 0:0 gegen den MSV Duisburg hinaus.
Die letzte Partie gegen den Hamburger SV hatte nur noch statistischen Wert. Die Klubs trennten sich am 9. Mai in der Hansestadt 1:1. Für die Lauterer und ihre Anhänger war das Überreichen der Meisterschale dagegen der Höhepunkt einer Feierwoche.
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Otto Rehhagel

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