Kein Tag wie jeder andere: Jochen Rindt wird geboren

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Jochen Rindt.

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Fotocredit: Eurosport

18. April
Er war der einzige Formel-1-Fahrer, der den Weltmeistertitel nach seinem Tod zugesprochen bekam. Am 18. April 1942 wurde Jochen Rindt in Mainz geboren. Da seine Eltern während des zweiten Weltkriegs ums Leben kamen, wuchs er bei seinen Großeltern mütterlicherseits in Graz auf und startete in seiner sportlichen Karriere ausschließlich für Österreich.
Der damals für Lotus-Ford fahrende Rindt war der überlegene Pilot der WM-Saison 1970. Der 28-Jährige entschied fünf der ersten acht Rennen für sich, darunter das in Monaco und das auf dem Hockenheimring.
Am 5. September während des Trainings zum Großen Preis von Italien in Monza kam Rindts Wagen in der berüchtigten Parabolica, der Zielkurve von Monza, ins Schleudern. Er raste gegen die Leitplanken und verstarb aufgrund einer durchtrennten Halsschlagader noch auf dem Weg ins Krankenhaus.
In den restlichen vier Saisonrennen - Monza eingeschlossen - konnte keiner der Konkurrenten mehr die Punktzahl von Rindt übertreffen. Seine Witwe Nina nahm den Pokal bei der Siegerehrung entgegen.
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